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06.09.2012

19:59 Uhr

Nach EZB-Beschlüssen

Barroso und Monti bewerten Zukunft der Euro-Zone positiv

Die Pläne der EZB stimmen den EU-Kommissionpräsidenten und den italienischen Regierungschef zuversichtlich. Monti geht davon aus, dass sein Land auch ohne Anleihenkäufe der EZB durch die Krise kommt.

Italiens Premier Mario Monti und EU-Kommissionspräsident José Barroso. dpa

Italiens Premier Mario Monti und EU-Kommissionspräsident José Barroso.

RomEU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Italiens Regierungschef Mario Monti sehen die Zukunft der Euro-Zone nach den jüngsten EZB-Beschlüssen positiv. Der Plan von EZB-Chef Mario Draghi zum unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen sei ein wichtiger Schritt voran auf dem Weg zu einer zufriedenstellenderen Steuerung der Euro-Zone, sagte Monti am Donnerstagabend in Rom vor einem Gespräch mit Barroso.

Die von seiner Regierung eingeleiteten Reformen könnten diese Hilfen der EZB für Italien überflüssig machen, sagte Monti. Europa zeichne sich im übrigen dadurch aus, dass es Anstoß und Ansporn aus einer Krise ziehe, um voranzuschreiten.

„Wir können die Krise in Italien und in der ganzen Europäischen Union überwinden, werden das aber nur gemeinsam schaffen“, erklärte der EU-Kommissionspräsident. Mit der Rückkehr des Vertrauens in Italien werde sich der Schuldenberg des Landes verringern. Der Zugang zu Krediten werde leichter sein und es werde positive Auswirkungen auf das Wachstum und auf die Beschäftigung geben, sagte Barroso.

Von

dpa

Kommentare (8)

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SabineM

06.09.2012, 20:15 Uhr

"Monti geht davon aus, dass sein Land auch ohne Anleihenkäufe der EZB" durch die Krise kommt"

Glauben diese Hampelmänner denn selber noch, was sie sagen? Das ist einfach nur beschämend! Pfui Südeuropa!

Ben

06.09.2012, 20:34 Uhr

Diese Propagandisten lagen doch bisher immer falsch. Warum soll ihre Bewertung plötzlich stimmen?
Der Euro ist zur Weichwährung verkommen, die EZB zur bad bank, die Zukunft Europas ist dank Euro und Figuren wie Barroso dunkel.
Weiter dient der Euro nur den Interessen der Konzerne und Banken. Auch die Tschechoslowakei und Jugoslawien hatten eine gemeinsame Währung, oder?

euroweg

06.09.2012, 21:14 Uhr

Hoffentlich bekommt der wehrte Herr Kohl noch das Desaster mit welches er Deutschland eingebrockt hat. Raus, raus, bloß raus hier. Für diese Schuldenunion arbeite ich nich mehr.

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