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06.01.2005

09:34 Uhr

Nach FBI-Berichten aus Guantanamo

US-Militär untersucht neue Foltervorwürfe

Die US-Armee hat Ermittlungen auf dem Armeestützpunkt Guantanamo eingeleitet. Anlass sind Berichte, Gefangene würden misshandelt.

HB WASHINGTON. Die Vorwürfe hätten Ermittler der US-Bundespolizei FBI in Berichten erhoben, teilte die Armee am Mittwoch mit. In den Berichten beschrieben FBI-Mitarbeiter, wie Gefangene für 18 bis 24 Stunden an Händen und Füßen gefesselt am Boden lagen und auf sich selbst urinieren und ihre Notdurft verrichten mussten. Andere berichteten, Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums hätten „Foltertechniken“ bei einem Gefangenen angewandt.

Die USA halten rund 550 Ausländer auf ihrem kubanischen Militärstützpunkt in Guantanamo gefangen. Die meisten von ihnen waren bei dem US-geführten Einmarsch in Afghanistan gefangen genommen worden. Bislang wurde nur gegen vier Anklage erhoben. Einige freigelassene Guantanamo-Häftlinge hatten von Folterungen berichtet.

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