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22.08.2011

04:42 Uhr

Nach Gaddafi

Obama sieht Libyen am Wendepunkt

Wie so viele Regierungschefs beobachtete US-Präsident Obama die Lage Libyens. Das Regime Gaddafis stehe vor dem Zusammenbruch, sagte er. Und Obama erläuterte welche Schritte nun seiner Ansicht nach anstehen.

Präsident Obama in Urlaub auf Martha's Vineyard dapd

Präsident Obama in Urlaub auf Martha's Vineyard

Washington US-Präsident Barack Obama sieht Libyen vor dem Wendepunkt. Tripolis entgleite dem „Griff eines Tyrannen“, das Regime zeige Anzeichen des Zusammenbruchs, erklärte Obama am Sonntagabend nach einer Mitteilung des Weißen Hauses in Washington.

Der sicherste Weg, um das Blutvergießen zu beenden, sei einfach: „Muammar al-Gaddafi und sein Regime müssen erkennen, dass ihre Herrschaft zu einem Ende gekommen ist.“ Gaddafi müsse einsehen, dass er Libyen nicht länger kontrolliere. „Er muss ein für alle Mal die Macht aufgeben.“

In dieser historischen Zeit müsse der nationale Übergangsrat der Rebellen die notwendige Führungsstärke zeigen, um das Land durch die Phase des Übergangs zu steuern. Dabei müsse er zivile Opfer vermeiden, die staatlichen Institutionen schützen und einen Übergang zur Demokratie sicherstellen.

„Die Zukunft Libyens ist nun in den Händen des libyschen Volkes“, betonte Obama. Die Vereinigten Staaten würden sich weiter eng mit dem Übergangsrat abstimmen. Washington werde weiter darauf bestehen, dass die Grundrechte des libyschen Volkes respektiert würden. „Und wir werden weiterhin mit unseren Alliierten und Partnern in der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um das libysche Volk zu beschützen und einen friedlichen Übergang zur Demokratie zu unterstützen.“

Von

dpa

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