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18.12.2014

10:44 Uhr

Nach grausigem Fund

Beobachter fürchten weitere Massentötungen in Syrien

Der Fund von 230 Leichen in Syrien könnte nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein, das befürchten Menschenrechtler: Es gibt Hinweise, dass weitere mehrere hundert Menschen dem Islamischen Staat zum Opfer gefallen sind.

Bei IS-Terror, wie er hier im Propagandavideo beworben wird, bleibt vielen normalen Bürgern in Syrien oder im Irak nur noch die Flucht. Andernfalls müssen sie mit Massentötungen rechnen. dpa

Bei IS-Terror, wie er hier im Propagandavideo beworben wird, bleibt vielen normalen Bürgern in Syrien oder im Irak nur noch die Flucht. Andernfalls müssen sie mit Massentötungen rechnen.

Dair-as-SaurNach der Entdeckung eines Massengrabes mit 230 Leichen im Osten Syriens befürchten Menschenrechtler den Tod von rund 1000 weiteren Menschen. Es handele sich um Mitglieder des Stammes der Al-Schaitat, die seit August als vermisst gelten, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie könnten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zum Opfer gefallen sein.

Mitte August hatte die IS-Miliz bereits rund 700 Mitglieder des Stammes getötet. 230 weitere getötete Stammesangehörige waren nach Angaben der Beobachtungsstelle nun am Mittwoch in einem Massengrab entdeckt worden, 1000 gelten als verschollen. Die Menschenrechtler haben nach eigenen Angaben die Namen von Dutzenden Opfern des Massengrabes identifizieren können. Die Toten seien in „großer Mehrheit“ Zivilisten gewesen, sagte Abdel Rahman. Mehrere Menschen seien geköpft worden.

Der Schaitat-Stamm siedelt in der ölreichen und strategisch wichtigen Provinz Dair as-Saur im Osten Syriens. Seine Mitglieder zählen als erbitterte Gegner der IS-Miliz. Die Dschihadisten sehen die Stammeskämpfer als „Ungläubige“ an, weil sie sich weigern, nach den Regeln der Terrormiliz zu leben. Nach Angaben Abdel Rahmans hatten die IS-Kämpfer eine Ausgangssperre in den Stammesgebieten verhängt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Fred Meisenkaiser

18.12.2014, 11:11 Uhr

Aber immer schön gegen die syrische Regierung hetzen! Hätte man sie unterstützt, gäbe es diese Toten nicht.
Aber Syrien ist Verbündeter Rußlands, und schon deshalb der Feind!

Account gelöscht!

18.12.2014, 11:28 Uhr

Es gibt Hinweise, dass weitere mehrere hundert Menschen dem Islamischen Staat zum Opfer gefallen sind.

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Der IS ist niemals zu entschuldigen.

ABER:

War es nicht der Westen dass SADDAM HUSSEIN nicht einmal als Staatsoberhaupt nicht respektierte ( Saddam Husseins aussage : Ich bin immer noch Staatsoberhaupt vom Irak )...

und ob noch amtierender oder als gestürzter Staatsoberhaupt muss man eine solche Person mit Menschenwürde und Respekt behandeln. ( SIEHE ABSCHEULICHE VIDEOS IM INTERNET ÜBER DIE HINRICHTUNG VON SADDAM HUSSEIN ) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gleichzeitig aber DIE DOPPELTE MORAL DES WESTENS...

da DIE GANZE WELT EINEN VERBRECHER WIE BASCHAR-AL-ASSAD IMMER NOCH WEITERHIN REGIEREN...FOLTERN...MORDEN LÄSST...

UND DIE BISHERIGE WELTWEITE GRÖSSTE FLÜCHTLINGSWELLE IST MOMENTAN AUS SYRIEN !!!

WO bitteschön...will die Menschheit erkennen...

( würde man die Menschheit ins heutige Syrien hinein stecken )

wer die Guten oder die Bösen sind die das syrischen Bevölkerung gegen BASCHAR-AL-ASSAD in eine bessere Zukunft zu beschützen versuchen ???

DIE LÖSUNG :

SOFORT BASCHAR-AL-ASSAD NACH DEN HAAG !!!!!

Und danach geht die ganze Welt in Syrien und Nordirak hinein und bekämpft gemeinsam den Welt-Terrorismus...

bevor sich dieser Virus sich unendlich ausbreitet.






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