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11.05.2015

16:11 Uhr

Nach Großbritainnien-Wahl

Leitzins bleibt auf Rekordtief

Nach dem Sieg von David Cameron bei der Parlamentswahl bleiben die Zinsen in Großbritannien auf einem rekordniedrigen Niveau von 0,5 Prozent. Die Wachstumsprognose muss wohl trotzdem nach unten korrigiert werden.

Die Bank of England hat sich entschieden, den Zins bei 0,5 Prozent zu lassen. dpa

Niedrige Zinsen

Die Bank of England hat sich entschieden, den Zins bei 0,5 Prozent zu lassen.

LondonDie britische Notenbank hält auch nach der Parlamentswahl an den rekordniedrigen Zinsen fest. Der geldpolitische Ausschuss der Bank of England (BoE) entschied am Montag, den Schlüsselzins bei 0,5 Prozent zu belassen.

Auch das Anleihen-Kaufprogramm im Volumen von 375 Milliarden Pfund bleibt unverändert. An den Märkten wurde zuletzt für Mitte 2016 mit einer Zinserhöhung gerechnet. Einige Ökonomen halten allerdings eine frühere Straffung der Geldpolitik für wahrscheinlich.

Die Konservative Partei von Premierminister David Cameron hatte bei der Wahl am Donnerstag überraschend die absolute Mehrheit erreicht. Die britische Wirtschaft hatte sich während Camerons Regierungszeit vom tiefsten Abschwung seit Ende des Zweiten Weltkriegs erholt und ist zu einer der am schnellsten wachsenden Industrienationen geworden.

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In den ersten drei Monaten legte sie jedoch nur noch um 0,3 Prozent zu. Experten erwarten, dass die BoE ihre Wachstumsprognose im am Mittwoch anstehenden Inflationsbericht nach unten korrigieren wird. Zuletzt hatte sie einen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 2,9 Prozent vorhergesagt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Friedrich Kunz

11.05.2015, 18:55 Uhr

Dauernd suggerieren die Medien, Cameron habe überraschend die Wahl gewonnen. Wieso überraschend? Cameron versprach den Briten ein Referendum zum Ausstieg aus der EU. Das wollen die Briten offensichtlich. Und damit gewann er die Wahl. Bin gespannt ob er das verwirklicht. Bin weiter gespannt, was im Falle des Falles aus der EU wird?

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