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01.05.2013

02:52 Uhr

Nach Hackerangriff auf AP

Regeln für automatischen Börsenhandel gefordert

Nachdem der AP-Twitter-Account gekapert und eine Explosion im Weißen Haus gemeldet wurde, stürzten die Kurse ab. Jetzt fordert die US-Aufsichtsbehörde CFTC die Einführung von Regeln für den automatisierten Handel.

Händler blicken auf Computerbildschirme in der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main. dpa

Händler blicken auf Computerbildschirme in der Wertpapierbörse in Frankfurt am Main.

WashingtonNach einem Hackerangriff auf einen Twitter-Account der Nachrichtenagentur Associated Press hat die US-Aufsichtsbehörde CFTC Regeln für den automatisierten Börsenhandel angemahnt. Unbekannte Täter hatten in der vergangenen Woche getwittert, Präsident Barack Obama sei bei Explosionen im Weißen Haus verletzt worden. Daraufhin brachen Aktienkurse für kurze Zeit ein. CFTC-Chef Gary Gensler sagte nun, seine Behörde arbeite schon länger an einem Plan für die Regulierung des automatischen Handels. Der Hackerangriff habe gezeigt, dass Eile geboten sei. Der Plan solle in ein bis zwei Monaten veröffentlicht werden, sagte Gensler.

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Hacker haben mit einer Horrormeldung auf dem Twitterkanal der Nachrichtenagentur AP die Märkte absacken lassen: Eine Bombe sei im Weißen Haus explodiert, Barack Obama sei verletzt. Eine Falschmeldung mit Folgen.

Nach der Veröffentlichung des vermeintlichen AP-Tweets wurde allein im S&P 500 ein Wert von 136,5 Milliarden Dollar für kurze Zeit vernichtet. Marktteilnehmer machten den automatisierten Handel für die Kursausschläge verantwortlich.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

01.05.2013, 13:32 Uhr

Da gibt es doch gar nichts zu diskutieren oder zu regeln. Der automatisierte Handel muss ohne wenn und aber verboten werden.

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