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20.03.2011

17:36 Uhr

Nach Katastrophe in Japan

USA erwägen neue Standorte für Atomkraftwerke

Die USA werden an der Atomkraft festhalten, überlegen aber, die Standorte mancher AKWs neu auszuwählen. So soll die Sicherheit der Bevölkerung erhöht werden.

US-Präsident Brack Obama. Quelle: Reuters

US-Präsident Brack Obama.

WashingtonNach der Atomkatastrophe in Japan werden in den USA die Standorte für neue Kernkraftwerke überprüft. Mit Sicherheit würden die Bauorte zukünftiger AKW andere sein, „als wo wir sie früher gebaut hätten“, sagte Energieminister Steven Chu dem Sender Fox News am Sonntag. Zudem müsse geprüft werden, ob bestehende Kernkraftwerke wie Indian Point im Bundesstaat New York weiter betrieben werden sollten.

Die Entscheidung darüber liege bei der Atomaufsicht NRC. Von einem Unglück in Indian Point wären 20 Millionen Menschen in einem Umkreis von 80 Kilometern betroffen, darunter acht Millionen in der Stadt New York.

US-Präsident Barack Obama hatte am Donnerstag eine Überprüfung der amerikanischen Kernkraftwerke angeordnet. An der Technologie selbst will er jedoch festhalten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Malocher

20.03.2011, 18:16 Uhr

Angesichts der amerikanischen Haushaltslage eine sehr vernünftige Entscheidung!

Nur der deutsche Dummmichel glaubt, er komme ohne die Kernenergie aus. Wie Deutschland das bezahlen soll, ist ein Rätsel, schliesslich hat der Staat die Altersvorsorge seiner Bürger bereits verfrühstückt und es ist noch nicht einmal klar, wo das Geld für die Euro-Transferunion herkommen soll.

Kaum vorzustellen, wo Deutschland wirtschaftlich stehen könnte, wenn es sich nicht alle paar Jahrzehnte aus irgendwelchen hirnrissigen Gründen selber "abschaffen" würde.

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