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10.07.2016

14:25 Uhr

Nach Nato-Gipfel

Moskauer Außenministerium kritisiert „Dämonisierung“ Russlands

Die Nato verlegt Truppen nach Osteuropa. Russland versteht das als Affront. Die Beschlüsse des Nato-Gipfels in Warschau im Einzelnen.

Stärker im Kampf gegen den IS. dpa

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Nationalstadion in Warschau vor dem Logo des Militärbündnisses

Stärker im Kampf gegen den IS.

MoskauRussland hat die Ergebnisse des Nato-Gipfels scharf kritisiert. „Die Allianz konzentriert ihre Kräfte darauf, eine nicht existierende „Gefahr aus dem Osten einzudämmen““, teilte das Außenministerium in Moskau am Sonntag mit. Mit einer „Dämonisierung“ Russlands rechtfertige die Nato ihre Schritte, mit denen sie von ihrer destruktiven Rolle in der Welt ablenke und Spannungen in verschiedenen Regionen der Welt aufrechterhalte, hieß es auf der Internetseite des Ministeriums. Die Nato ignoriere die langfristigen negativen Folgen ihrer Politik in Osteuropa.

Das Bündnis hatte beim Gipfel in Warschau unter anderem eine Truppenverlegung in die Mitgliedstaaten Polen, Litauen, Lettland und Estland beschlossen. Vor allem die baltischen Staaten fürchten eine zunehmende militärische Bedrohung durch den Nachbarn Russland. Moskau werde die Ergebnisse des Gipfels genau prüfen und erwarte Erklärungen von der westlichen Allianz beim für diesen Mittwoch geplanten Treffen des Nato-Russland-Rates in Brüssel.

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