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13.12.2013

15:00 Uhr

Nach Protest gegen Ölbohrungen

Greenpeace-Aktivisten dürfen Russland nicht verlassen

Die ausländischen Greenpeace-Aktivisten, die gegen Ölbohrungen in der Arktis protestiert haben, dürften Russland nicht verlassen. Obwohl sie auf Kaution freigekommen sind, dürfen sie dieses Jahr nicht ausreisen.

Colin Russell (Mitte) ist einer der Greenpeace-Aktivisten, die derzeit in Russland festgehalten werden. dpa

Colin Russell (Mitte) ist einer der Greenpeace-Aktivisten, die derzeit in Russland festgehalten werden.

St. PetersburgDie 26 in Russland auf Kaution freigelassenen ausländischen Greenpeace-Aktivisten dürfen nach Angaben der Umweltschutzorganisation nicht ausreisen. Sie seien „nicht frei, das Land zu verlassen“, teilten die russischen Justizbehörden der dänischen Aktivistin Anne Mie Jensen mit, wie Greenpeace am Freitag in St. Petersburg erklärte. Die Aktivisten müssten somit „Weihnachten und womöglich noch eine längere Zeit danach“ in Russland verbringen.

Insgesamt 30 Aktivisten, darunter vier Russen, waren am 19. September festgenommen worden, als sie versuchten, aus Protest gegen Ölbohrungen mit ihrem Schiff „Artic Sunrise“ in der Barentssee eine Bohrplattform des Energiekonzerns Gazprom zu erklimmen. Sie saßen zunächst in der nördlichen Hafenstadt Murmansk im Gefängnis und wurden später nach St. Petersburg verlegt. Ende November verfügte die russische Justiz die Freilassung auch des letzten Greenpeace-Aktivisten auf Kaution.

Die Festnahme der Aktivisten hatte international scharfe Proteste hervorgerufen. Am 22. November verurteilte der Internationale Seegerichtshof in Hamburg Russland dazu, die „Arctic Sunrise“ und ihre Besatzung gegen Zahlung einer millionenschweren Kaution freizugeben. Nach russischer Gesetzgebung besteht aber die Möglichkeit, den Aktivisten eine Residenzpflicht in St. Petersburg aufzuerlegen. Sie sollen wegen „Rowdytums“ angeklagt werden, worauf bis zu sieben Jahre Haft stehen.

Von

afp

Kommentare (2)

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HofmannM

13.12.2013, 15:13 Uhr

Recht so! Dieser Greenpeace Mafia gehört schon längst der Prozess gemacht!!! Am besten nach Sibirien mit diesen Greenpeace Erpressern und Abzockern an der Menschheit!

RBern

13.12.2013, 16:14 Uhr

Wenn das Bild nicht gestellt ist, dann geht es den Aktivisten gut.

Ausserdem können sie Teile Russlands kennenlernen, nicht jedem bietet sich diese Gelegenheit.

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