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16.01.2012

07:45 Uhr

Nach Protesten

Nigerias Präsident will Benzinpreise senken

Die Massenproteste in Nigeria zeigen offenbar Wirkung. Medienberichten zufolge hat Nigerias Präsident Goodluck Jonathan die sofortige Senkung der Treibstoffpreise angekündigt.

Tanklaster vor einer Raffinerie im nigerianischen Lagos. dapd

Tanklaster vor einer Raffinerie im nigerianischen Lagos.

AbujaAngesichts der landesweiten Streiks teilte Staatspräsident Goodluck Jonathan nun angeblich mit, die Treibstoffpreise umgehend zu senken. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Montag.

Die Gewerkschaften in Nigeria hatten zuvor angekündigt, weiter an ihren Streiks gegen die hohen Benzinpreise festzuhalten. Allerdings würden die Straßenproteste wegen Sicherheitsbedenken ausgesetzt, sagte Gewerkschaftschef Abdulwahed Omar im Fernsehen. Die Arbeitnehmervertreter gingen damit auf Bedenken von Staatschef Jonathan ein. Dieser hatte während der Verhandlungen nach Angaben Omars die Befürchtung geäußert, dass die Proteste auf den Straßen des Landes von Unruhestiftern missbraucht werden könnten.

Die landesweiten Streiks und Proteste hatten am Montag vor einer Woche begonnen und zehntausende Menschen in dem westafrikanischen Land auf die Straßen gebracht. Sie wurden für das Wochenende ausgesetzt. Hintergrund der Proteste sind die Treibstoffpreise, die sich seit dem Jahreswechsel wegen aufgehobener Subventionen der Regierung verdoppelt haben.

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