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01.03.2013

11:11 Uhr

Nach Provokationen

Südkorea warnt Nordkorea

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye droht dem Nachbarn bei weiteren Provokationen mit Gegenmaßnahmen. Lieber sei ihr aber eine neue Politik und eine Zusammenarbeit. Die forciert auch China – auf wirtschaftlicher Ebene.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un  soll seine Politik ändern. dpa

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un soll seine Politik ändern.

SeoulSüdkoreas neue Präsidentin Park Geun Hye hat Nordkorea eine weitreichende Zusammenarbeit für den Fall angeboten, dass sich das Nachbarland zum Verzicht auf Atomwaffen entschließt. Zugleich warnte Park die Führung in Pjöngjang am Freitag erneut vor Provokationen und rief diese zu Veränderungen auf.

„Während Nordkorea bei Provokationen mit strikteren Gegenmaßnahmen rechnen muss, wird dessen Bereitschaft, die richtigen Entscheidungen zu treffen und den Weg der Veränderungen zu gehen, mit einem flexibleren Engagement beantwortet.“ Nordkorea müsse verstehen, dass es sich durch sein Atomprogramm oder Provokationen nur noch weiter isoliere, warnte Park in einer Rede zum 94. Jahrestag der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung vom 1. März.

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Vier Tage nach ihrer Amtseinführung bekräftige Park ihre Absicht, die Grundlage für eine friedliche Vereinigung mit Nordkorea schaffen zu wollen. Die Schaffung von gegenseitigem Vertrauen müsse in robusten Maßnahmen für die Sicherheit Südkoreas wurzeln. Nordkorea hatte am 12. Februar unter Verletzung von UN-Resolutionen seinen dritten unterirdischen Atomwaffentest unternommen und damit weltweit Kritik ausgelöst. Das Land hatte angedeutet, weitere nukleare Sprengsätze zünden zu wollen.

Unterdessen hält China trotz des jüngsten Atomtests offenbar an seinen Plänen für eine Freihandelszone mit Nordkorea fest. Alle bisher angekündigten chinesischen Projekte kämen wie vorgesehen voran, sagte ein Mitarbeiter des gemeinsamen Organisationsbüros, der nicht genannt werden wollte, weil er offiziell nicht mit Journalisten sprechen darf. „Alle Mitarbeiter unseres Büros sind noch da. Wenn es irgendwelche Auswirkungen des Atomtests gegeben hätte, glauben Sie, dass wir dann noch arbeiten würden?“

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Der neue Atomtest in Nordkorea könnte einen Rüstungswettlauf in der Region auslösen. Südkorea will neue Raketen mit größerer Reichweite bauen. Die Politik ist alarmiert und hofft, dass China Pjöngjang zur Räson bringt.

Die Regierung in Peking hat sich noch nicht eindeutig dazu geäußert, ob der Atomtest Auswirkungen auf die Freihandelszone Rason haben wird. „China hat normale Beziehungen zu Nordkorea“, sagte eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums am Donnerstag. „Wir werden normalen Handel und einen normalen wirtschaftlichen Austausch mit Nordkorea pflegen.“ Zugleich kritisierte sie den jüngsten Atomtest.

China ist nahezu die einzige Verbindung Nordkoreas zum Rest der Welt und sein einziger einflussreicher diplomatischer Verbündeter. Die Freihandelszone Rason, die auch unter dem Namen Ranjin-Songbong bekannt ist, ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Projekte Nordkoreas.

Reaktionen auf Atomtest

Video: Reaktionen auf Atomtest

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Kommentare (4)

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niwo

01.03.2013, 12:38 Uhr

Noch 50 Jahre und Nordkorea ist chinesisch - und keiner hats gemerkt!

omegalicht

01.03.2013, 13:02 Uhr

Noch 50,5 Jahre und die Welt ist chinesisch - und alle haben es gemerkt.

alias

01.03.2013, 22:22 Uhr

NOCH 50 JAHRE UND ES IST KEIN LEBEN MEHR AUF DIESEN PLANETEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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