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19.04.2012

01:55 Uhr

Nach Sex-Skandal

Drei Obama-Leibwächter verlassen Secret Service

Der Secret Service trennt sich nach der Sex- und Prostitutionsaffäre von drei Mitarbeitern. Ermittlungen gegen weitere US-Geheimdienst-Agenten dauern an.

US-Präsident Barack Obama mit Secret Service Agenten. Reuters

US-Präsident Barack Obama mit Secret Service Agenten.

WashingtonIm Prostitutions-Skandal um elf Personenschützer von US-Präsident Barack Obama rollen die ersten Köpfe. Wie der Secret Service am Mittwoch in Washington offiziell mitteilte, verlassen nach dem Skandal drei Angehörige den Dienst. Ein Vorgesetzer sei gefeuert worden, ein weiterer habe sich zur Pensionierung entschlossen und ein dritter Personenschützer habe seinen Rücktritt eingereicht.

Acht weitere Bodyguards seien weiterhin vom Dienst suspendiert. Den insgesamt elf Personenschützern wird vorgeworfen, vor dem jüngsten Amerikagipfel in Kolumbien ein Trinkgelage veranstaltet und sich mit Prostituierten eingelassen zu haben. Obama befand sich zu diesem Zeitpunkt noch in Washington.

Gegen zehn US-Militärs gibt es nach Medienberichten ähnliche Vorwürfe. Die Beamten waren wegen „schweren Fehlverhaltens“ vom Amerikagipfel in Cartagena de Indias abgezogen und nach Hause geschickt worden. Auch Obama hatte „gründliche und rigorose“ Aufklärung gefordert. Er erwarte von seinen Regierungsangestellten ein korrektes Verhalten. „Wir repräsentieren die Vereinigten Staaten, und wenn wir in andere Länder reisen, dann erwarte ich von uns, dass wir die höchsten Standards einhalten“, betonte Obama.

Kommentare (1)

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pizzarro53

19.04.2012, 07:52 Uhr

Wie überall auf der Welt halten die Amis auch im eingenen Land die höchsten Standards aufrecht. Da muss man sich nicht über Afghanistan & Co. wundern.

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