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09.11.2012

19:36 Uhr

Nach sieben Stunden

Verhandlungen über EU-Haushalt geplatzt

Die 27 EU-Regierungen und die Abgeordneten des Europaparlaments konnten sich am Freitagabend nicht auf einen EU-Haushalt für 2013 einigen. Die Verhandlungen scheiterten schon an dem Nachtragshaushalt für 2012.

Wie viel Geld für Europa? EU-Parlament und der Rat sind sich noch nicht einig. dpa

Wie viel Geld für Europa? EU-Parlament und der Rat sind sich noch nicht einig.

BrüsselDie Haushalts-Verhandlungen der beiden Seiten platzten nach gut sieben Stunden, sagten EU-Diplomaten - noch bevor beide Seiten eingehend über den Haushalt 2013 diskutieren konnten. Parlament und Ministerrat konnten sich schon nicht über einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2012 einigen.

Die Kommission hatte 9,0 Milliarden Euro gefordert, um aufgelaufene Rechnungen bezahlen zu können. Dies habe der Rat abgelehnt, hieß es.

Auch eine Hilfe aus dem EU-Solidaritätsfonds in Höhe von 670 Millionen Euro für italienische Erdbebenopfer habe der Rat nur dann genehmigen wollen, wenn dieses Geld aus dem Haushalt 2012 genommen werde. Dort sei aber kein Geld mehr.

Für den Haushalt 2013 hatte das Europaparlament Ausgaben in Höhe von 137,9 Milliarden Euro gefordert. Das sind 6,82 Prozent mehr als in diesem Jahr. Der Ministerrat der EU-Regierungen wollte die Ausgaben hingegen auf 132,7 Milliarden Euro begrenzen. Das wäre ein Anstieg um 2,79 Prozent. Sollte bis zum Dienstagabend nicht doch noch eine Verständigung gelingen, so muss die EU-Kommission einen neuen Vorschlag für den Haushalt machen.

Von

dpa

Kommentare (18)

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Rainer_J

09.11.2012, 20:00 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

MikeM

09.11.2012, 20:09 Uhr

Vorschlag: Der EU-Etat wird auf die offizielle Ziel-Inflationsrate von 1,9% begrenzt. Damit würde sich diese EU innerhalb weniger Jahre selbst aushungern. Na ja, zu schön um wahr zu sein. Jedenfalls bin ich froh über das Vorgehen der Engländer.

Rainer_J

09.11.2012, 20:10 Uhr

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