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26.02.2013

16:29 Uhr

Nach Treffen mit Kerry

Freihandelszone muss jetzt „forciert werden“

Nach dem Besuch von John Kerry bei Kanzlerin Merkel und Außenminister Guido Westerwelle ist klar: Sowohl Deutschland als auch die USA wollen die Freihandelszone zügig vorantreiben. Kerry sprach von einer „großen Vision“.

Kommt die europäisch-amerikanische Freihandelszone?

Video: Kommt die europäisch-amerikanische Freihandelszone?

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BerlinDeutschland und die USA haben sich am Dienstag beim Antrittsbesuch des neuen US-Außenministers John Kerry in Berlin für eine zügige Umsetzung der geplanten transatlantischen Freihandelszone ausgesprochen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, aus deutscher Sicht sei es "wünschenswert", wenn die Verhandlungen dazu im Sommer beginnen könnten. Beide Seiten betonten die politische Bedeutung der transatlantischen Beziehung.

"Ein Freihandelsabkommen würde Wachstum und Arbeitsplätze schaffen" auf beiden Seiten des Atlantiks, ohne dass neue Schulden gemacht werden müssten, sagte Westerwelle nach dem Treffen mit Kerry. Die Schaffung der Freihandelszone zwischen den USA und der EU müsse "jetzt forciert werden". "Wir sehen hier ein Fenster der Gelegenheit", sagte Westerwelle. Dieses sollte "im Interesse von Wachstum, Arbeitsplätzen und Wohlstand in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Europa, natürlich auch in Deutschland, jetzt genutzt werden".

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Kerry nannte das Freihandelsabkommen vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt eine "einzigartige Gelegenheit" und eine "große Vision". Nach dem Treffen mit Westerwelle sagte Kerry, die USA wollten noch eine "Stärkung des Handels" mit Deutschland sehen. Weitere Gespräche sollten nun zeigen, "wie wir die Arbeit beschleunigen können und rasch zu Ergebnissen kommen".

Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz sagte im Bayerischen Rundfunk, es scheine "Schwung" in die Bemühungen um die Freihandelszone zu kommen. Diese sei gut für beide Seiten. Experten gingen bei einer wirksamen Freihandelszone von etwa zwei Prozent Wachstum für Europa und die USA aus.

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Bei den Treffen Kerrys mit Merkel und Westerwelle betonten alle Seiten zudem die Bedeutung der transatlantischen Verbundenheit. "Ich messe den transatlantischen Beziehungen eine übergroße Bedeutung zu", sagte Merkel. Neben gemeinsamen Werten gelte es auch, in der Welt gemeinsam zahlreiche Aufgaben zu bewältigen.

Kommentare (1)

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03.03.2013, 21:21 Uhr

Was fuer ein mist ist es so laufend zu verhandeln als waeren die leute bloed. Keiner fragt danach was die Freihandelszone eigentlich an regeln hat und wie es den kleinen hart arbeitenden buerger helfen soll. Es dreht sich hier lediglich um die grossen das sie dann mehr macht haben. Macht den irgend eine regierung noch was fuer die hart arbeitenden buerger??
Ist uns das alles schon so egal das wier nur noch zuhoeren und einstimmen ohne zu fragen oder wissen wie das alles ablaufen soll?? Was sind wir nur fuer ein folk geworden? Kommt fast so vor wie bei Hitler wo alle eingestimmt haben weil er das grosse versprochen hat und dann hinterher mussten wir alle dafuer bitter und dreifach bussen.

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