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21.01.2017

14:15 Uhr

Nach Trumps Amtsantritt

Merkel setzt auf respektvollen Umgang

Kanzlerin Angela Merkel pocht nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten auf die Einhaltung internationaler Regeln und einen respektvollen Umgang miteinander. Trumps Leitlinie lautet dagegen: „Amerika zuerst“.

Bundeskanzlerin Merkel sagte in Schöntal, Deutschland werde im Rahmen seiner G20-Präsidentschaft auf einen respektvollen Austausch mit der neuen US-Administration hinarbeiten. dpa

Klausurtagung der CDU Baden-Württemberg

Bundeskanzlerin Merkel sagte in Schöntal, Deutschland werde im Rahmen seiner G20-Präsidentschaft auf einen respektvollen Austausch mit der neuen US-Administration hinarbeiten.

SchöntalNach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hat Kanzlerin Angela Merkel einen Umgang mit Respekt auf der Basis gemeinsamer Werte und die Einhaltung internationaler Regeln angemahnt. „Das transatlantische Verhältnis wird nicht weniger wichtig in den nächsten Jahren als es in der Vergangenheit war. Dafür werde ich arbeiten“, sagte Merkel am Samstag bei einer Klausur der baden-württembergischen CDU in Schöntal.

Trump habe in seiner Antrittsrede noch einmal seine Überzeugungen deutlich gemacht, sagte Merkel. Nun werde es allen am besten gehen, wenn es ein gemeinsames Agieren auf der Basis gemeinsamer Werte gebe. Das gelte für die internationale Wirtschaftsordnung und den Handel ebenso wie die Verteidigung.

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Darüber hinaus betonte Merkel, das transatlantische Verhältnis werde in den nächsten Jahren nicht weniger wichtig als es in der Vergangenheit gewesen sei. Selbst bei unterschiedlichen Meinungen seien Kompromisse immer dann am besten zu finden, wenn man „im Respekt miteinander sich austauscht“, sagte Merkel. Dazu werde Deutschland mit seiner G20-Präsidentschaft in diesem Jahr einen Beitrag zu leisten versuchen.

Trump war am Freitag in Washington vereidigt worden. In seiner Antrittsrede betonte der Republikaner, seine Amtszeit werde der Leitlinie „Amerika zuerst“ folgen. Die Welt müsse zur Kenntnis nehmen, dass seine Regierung jede politische Entscheidung danach bewerten werde, ob sie den Amerikanern nütze oder nicht.

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