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13.12.2011

00:53 Uhr

Nach Truppenabzug

Obama sichert Irak Unterstützung zu

Wenige Wochen vor dem Abzug aller US-Truppen aus dem Irak hat Präsident Obama der Regierung in Bagdad Unterstützung zugesichert. Die USA würden sich als "solider und zuverlässiger Partner" erweisen, versprach Obama.

US-Präsident Barack Obama mit Iraks Premier Nouri al-Maliki. AFP

US-Präsident Barack Obama mit Iraks Premier Nouri al-Maliki.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat dem Irak Unterstützung auch nach Abzug der letzten Truppen zum Ende des Jahres zugesichert. „Auch wenn wir diesen Krieg beenden und der Irak in die Zukunft blickt, sollte das irakische Volk wissen, dass es nicht allein sein wird,“ erklärte Obama nach einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki am Montag in Washington. Die USA blieben ein starker und ausdauernder Partner des Iraks.

Obama hatte im Oktober den Abzug fast aller amerikanischen Soldaten aus dem Irak bis zum Jahresende angekündigt. Bis auf ein kleines Kontingent an Wachpersonal und vermutlich einen Teil der Elitetruppen sollen die etwa 40.000 Soldaten bis Ende Dezember das ölreiche Land verlassen haben. Obamas Regierung wollte ursprünglich mehrere Tausend US-Soldaten im Land lassen, um ein Gegengewicht zu den Streitkräften im benachbarten Iran zu bilden. Der Irak war jedoch nicht bereit, den amerikanischen Soldaten die geforderte Immunität vor Strafverfolgung zu gewähren.

Eine Koalition unter Führung der USA marschierte 2003 in den Irak ein und stürzte den damaligen Präsidenten Saddam Hussein. Allein auf amerikanischer Seite starben in dem fast neun Jahre dauernden Krieg knapp 4500 Soldaten. Zu Spitzenzeiten waren 190.000 US-Soldaten in dem überwiegend muslimischen Land im Einsatz. Der Einsatz kostete die amerikanischen Steuerzahler mehr als 700 Milliarden Dollar.

Von

rtr

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