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22.08.2012

20:46 Uhr

Nach Umsturz

Ägypten beantragt beim IWF Milliardenhilfe

Das wirtschaftlich angeschlagene Ägypten hat beim IWF Finanzhilfen in Milliardenhöhe beantragt. Das Land leidet seit dem Sturz von Mubarak am Rückgang von Tourismus und ausländischen Investitionen.

Ägyptens Regierungschef Hischam Kandil hat beim IWF Milliardenhilfe beantragt. Reuters

Ägyptens Regierungschef Hischam Kandil hat beim IWF Milliardenhilfe beantragt.

KairoDas wirtschaftlich angeschlagene Ägypten hat beim Internationalen Währungsfonds (IWF) Finanzhilfen in Höhe von 4,8 Milliarden Dollar (gut 3,8 Milliarden Euro) beantragt. Möglich sei auch ein weitere Anhebung der Kreditsumme, sagte der ägyptische Regierungschef Hischam Kandil am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit IWF-Chefin Christine Lagarde in Kairo. Ursprünglich hatte Ägypten sich nur 3,2 Milliarden Dollar vom IWF borgen wollen.

Nach dem Ende der Herrschaft von Ex-Präsident Husni Mubarak im Februar 2011 hatte der Rückgang von Tourismus und ausländischen Investitionen in Ägypten eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Kandil äußerte nun die Hoffnung, dass bis Ende des Jahres mit dem IWF eine endgültige Vereinbarung über den Milliarden-Kredit unterzeichnet werden könne. Dabei rechnete er mit einem Zinssatz von 1,1 Prozent und einem Rückzahlungsbeginn nach 39 Monaten über die darauffolgenden fünf Jahre.

Von

afp

Kommentare (5)

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Sven

22.08.2012, 21:57 Uhr

Haste mal `ne Milliarde?!

Ich - wirtschaftlich angeschlagen - beantrage beim IWF Finanzhilfen in Höhe von 4,8 Millionen Dollar (gut 3,8 Millionen Euro).

Möglich sei auch ein weitere Anhebung der Kreditsumme - sage ich hier am Mittwoch im Forum des Handelsblatt.

Ursprünglich habe ich nur 3,2 Millionen Dollar vom IWF borgen wollen, habe mir dann aber gedacht, warum nicht mehr, die zahlen das, ist ja eh nicht ihr Geld, sondern die des Steuerzahlers.

Dabei rechne ich mit einem Zinssatz von 1,1 Prozent und einem Rückzahlungsbeginn nach 39 Monaten über die darauffolgenden fünf Jahre.

Vielleicht aber auch gar nicht.

Alphawoelfchen

23.08.2012, 00:05 Uhr

Leider verschweigt und das Handelsblatt, wofür Ägypten die Kredite eigentlich benötigt.
Sollen Waffen für den Kampf gegen Israel gekauft werden?
Vielleicht soll jeder Muslimbruder ein eigenes Häuschen bekommen? Oder muss der Mob für den Kampf gegen Christen gerüstet werden? Oder soll eventuell in irgendetwas Nutzbringendes investiert werden? Falls ja, in was?
Fragen über Fragen.
Dabei bringt allein der Suezkanal Kohle ohne Ende. Und die arabischen Bruderstaaten schwimmen im Geld...

knam

23.08.2012, 09:56 Uhr

ich sehe hier eine Menge Rassismus!!! ihr könnt so viel reden wie ihr wollt! Fakt ist diese Leute wurden vom Volk gewählt und das Volk fühlt sich jetzt besser!! also lasst eure scheiss Meinungen stecken ihr unmenschlichen vorurteilenden Rassisten!!

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