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23.01.2012

20:39 Uhr

Nachfolge ungeklärt

Streit um EZB-Spitzenposten geht weiter

Die EU-Finanzminister konnten sich bei ihrem Treffen am Montag nicht auf einen Nachfolger des Spaniers José Manuel González-Páramo im Direktorium der EZB einigen. Spanien und Luxemburg haben Interesse an dem Posten.

José Manuel González-Páramo: Seine Nachfolge ist weiterhin ungeklärt. Reuters

José Manuel González-Páramo: Seine Nachfolge ist weiterhin ungeklärt.

BrüsselDie Nachfolge des Spaniers José Manuel González-Páramo im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt noch ungeklärt. Die Finanzminister des Eurogebiets einigten sich bei einem Treffen am Montag in Brüssel nicht auf einen Kandidaten, wie Diplomaten berichteten. Neben Spanien bekundet auch Luxemburg Interesse an dem Posten und schlägt seinen Notenbankchef Yves Mersch als Kandidaten vor. 

Madrid möchte den Ende Mai freiwerdenden Prestigeposten gerne behalten und brachte den EZB-Chefjuristen Antonio Sáinz de Vicuna ins Gespräch. Diplomaten zufolge wollen die Euro-Kassenhüter bei ihrem nächsten Treffen am 20. Februar über die Nachfolge entscheiden. Der Kandidat muss dann noch endgültig von den EU-Staats- und Regierungschefs bestätigt werden; das könnte beim Frühjahrsgipfel (1. und 2. März) passieren.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Rainer_J

23.01.2012, 22:18 Uhr

Schmarotzerstaaten wie Spanien dürfen keine Spitzenposten mehr besetzen. Oder rekrutiert sich eine Fußballnationalmannschft aus der Amateurliga?

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