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22.07.2014

15:10 Uhr

+++Nachrichtenblog+++

Neue Sanktionen gegen Russland

Rund um die Absturzstelle der Boeing schweigen die Waffen. In Brüssel haben die EU-Außenminister über weitere Sanktionen gegen Russland entschieden. Doch am Dienstag sollen die Details noch nicht veröffentlicht werden.

prorussische Separatisten an der Absturzstelle der Boeing  777.

prorussische Separatisten an der Absturzstelle der Boeing 777.

Berlin/Brüssel/Kuala Lumpur/Moskau Die ukrainischen Separatisten haben die Flugschreiber der abgestürzten Passagiermaschine den malaysischen Behörden übergeben. Die Leichen der Absturzopfer sollen in die Niederlande geflogen werden. Kremlchef Wladimir Putin telefoniert erneut mit seinem niederländischen Kollegen, Regierungschef Mark Rutte. In Brüssel beraten die EU-Außenminister über weitere Strafmaßnahmen gegen Russland. Die wichtigsten Nachrichten im Überblick.

Nach Absturz in der Ukraine: Neue Sanktionen gegen Russland

Nach Absturz in der Ukraine

Neue Sanktionen gegen Russland

Lange mussten die Angehörigen warten, bis die Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine endlich aus den dortigen Rebellengebieten gebracht waren. Unterdessen will die EU neue Sanktionen gegen Russland verhängen.

+++EU will am Donnerstag über Sanktionen gegen Russland entscheiden+++

Die EU will im Ukraine-Konflikt am Donnerstag darüber entscheiden, gegen welche Personen oder Firmen weitere Sanktionen verhängt werden. Die EU-Außenminister würden am Dienstag keine Namen auf die Liste für Strafmaßnahmen setzen, sagten zwei EU-Diplomaten. Stattdessen solle die EU-Kommission bis Donnerstag Vorschläge machen, wer ins Visier genommen werden soll.

Abschüsse von Passagierflugzeugen

Seit dem zweiten Weltkrieg

In der Geschichte der zivilen Luftfahrt sind seit dem Zweiten Weltkrieg mehrere Abschüsse von Passagierflugzeugen bekannt geworden. Zu ihnen gehören:

21. Februar 1973

Am 21. Februar 1973 wird über dem Sinai ein libyscher Passagierjet von einem israelischen Kampfflugzeug abgeschossen. Dabei kommen 108 der 113 Insassen der Boeing 727 des Flugs 114 ums Leben.

1. September 1983

Am 1. September 1983 wird ein Jumbo-Jet der Korean Airlines wegen angeblicher Verletzung des damaligen sowjetischen Luftraums von einem Kampfflugzeug über internationalen Gewässern westlich der Insel Sachalin abgeschossen. Alle 269 Menschen an Bord von Flug KAL 007 kommen ums Leben.

3. Juli 1988

Am 3. Juli 1988 wird eine iranische Linienmaschine auf einem Kurzstreckenflug nach Dubai über dem Persischen Golf vom US-Kriegsschiff USS Vincennes mit einer Rakete abgeschossen. Alle 290 Menschen an Bord der Maschine des Flugs 655 kommen ums Leben.

4. Oktober 2001

Am 4. Oktober 2001 wird eine Tupolew Tu-154 der russischen Fluggesellschaft Sibir auf dem Weg von Tel Aviv nach Nowosibirsk in der Nähe von Sotschi von einer Flugabwehrrakete getroffen. Untersuchungen ergeben, dass die Maschine von einer ukrainischen Flugabwehrrakete getroffen worden war, die sich bei einem Übungsschießen auf der Krim selbstständig gemacht hatte. Alle 78 Insassen des Flugzeugs sterben.

+++Frans Timmermans bewegende Worte vor dem UN-Sicherheitsrat+++

„Wir sind hier zusammengekommen, um über eine Tragödie zu sprechen: Den Abschuss einer Verkehrsmaschine und den Tod von 298 unschuldigen Menschen. Männer, Frauen und eine niederschmetternde Zahl von Kindern haben ihr Leben verloren. Sie waren auf dem Weg in den Urlaub, nach Hause, zu ihren Liebsten, ihrer Arbeit oder internationalen Verpflichtungen. ... Seit Donnerstag denke ich darüber nach, wie furchtbar die letzten Momente ihres Lebens gewesen sein müssen, als sie wussten, dass das Flugzeug abstürzen wird. Haben sie die Hand eines geliebten Menschen gehalten? Haben sie ihre Kinder fest an sich gedrückt, haben sie einander in die Augen gesehen, ein letztes Mal, ein stummer Abschied? Wir werden es nie erfahren.“

Die Russland-Geschäfte deutscher Konzerne

Eon

Der größte deutsche Energiekonzern hat seit 2007 rund sechs Milliarden Euro in den russischen Strommarkt investiert. Er hält knapp 84 Prozent an dem Kraftwerksbetreiber E.ON Rossiya OAO. Der Anteil des russischen Stromgeschäfts am Umsatz lag 2013 bei 1,5 Prozent und am operativen Gewinn bei gut sieben Prozent. E.ON beschäftigt rund 5000 Mitarbeiter in Russland. Der Versorger bezieht zudem 30 bis 40 Prozent seines Erdgases von dort. Die Düsseldorfer sind auch mit 25 Prozent an dem sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje beteiligt und mit 15,5 Prozent an der Ostsee-Pipeline, durch die Gas - an der Ukraine vorbei - von Russland nach Deutschland fließt. Die Mehrheit an beiden Projekten hält der russische Gazprom -Konzern.

BASF

Der weltgrößte Chemiekonzern ist vor allem in seinem Öl- und Gasgeschäft kräftig in Russland engagiert. So ist der Konzern mit seiner Tochter Wintershall am Gas-Projekt ZAO Achimgaz, einem Joint Venture mit Gazprom, zu 50 Prozent beteiligt. ZAO Achimgaz produziert in Sibirien etwa 3.500 Kilometer nordöstlich von Moskau Erdgas. Ferner ist Wintershall über die Gesellschaft OAO Severneftegazprom nach eigenen Angaben mit insgesamt 35 Prozent an der Ausbeutung des sibirischen Gasfeldes Juschno-Russkoje beteiligt. Zusammen mit einer Tochter des russischen Erdölproduzenten Lukoil betreibt Wintershall zudem das Gemeinschaftsunternehmen Wolgodeminoil zur Förderung von Erdöl. Die BASF-Tochter hält daran 50 Prozent.

Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn ist im Schienenverkehr sowie im Logistik-Geschäft mit insgesamt fünf Unternehmen in Russland vertreten: Vier davon sind 100-Prozent-Beteiligungen. An einer weiteren Firma, die Schienentransporte quer durch Russland von China nach Deutschland organisiert, hält die Bahn einen Anteil von gut einem Drittel. Es ist ein Gemeinschaftsunternehmen unter anderem mit der russischen Staatsbahn RZD. Bahnchef Rüdiger Grube hatte das Geschäftsvolumen in Russland zuletzt mit rund 250 Millionen Euro beziffert.

Daimler

Der Autokonzern ist zusammen mit der Entwicklungsbank EBRD mit 15 Prozent an dem russischen Lkw-Bauer Kamaz KMAZ.MM beteiligt. Die Stuttgarter lassen in zwei Gemeinschaftsunternehmen in dem Land Lastwagen der Marken Mercedes-Benz und Fuso montieren, die besonders robust und damit an die dortigen Straßenverhältnisse angepasst sind. Im abgelaufenen Jahr wurden 5600 Lkw der beiden Marken in Russland ausgeliefert. Etwa die Hälfte davon wurde vor Ort gebaut, der Rest aus Deutschland importiert.

Metro

Russland ist für den Handelsriesen mit einem Jahresumsatz von rund 4,3 Milliarden Euro und 22.000 Mitarbeitern der wichtigste Auslandsmarkt. Der Konzern betreibt dort 73 Cash&Carry-Märkte und 57 Media-Saturn-Filialen. Den Börsengang seines russischen Großmarktgeschäfts hatte Metro im März wegen der Ukraine-Krise auf Eis gelegt.

Henkel

Für den Konsumgüterkonzern ist Russland der weltweit viertgrößte Markt. Der Hersteller von Persil und Pritt hatte dort 2013 rund eine Milliarde Euro Umsatz erzielt. Die Ukraine zählt zu den zehn wichtigsten Wachstumsmärkten Henkels. Im ersten Quartal war Henkel trotz der politischen Unruhen währungsbereinigt in Russland "im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen" und in der Ukraine "ganz leicht" geschrumpft.

Adidas

Für den Sportausrüster ist Russland einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Infolge der Ukraine-Krise hat dem Konzern bisher vor allem der Verfall des Rubel zu schaffen gemacht. Schuhe und Kleidung mit den drei Streifen, die in Russland seit Sowjetzeiten etabliert sind, waren dort weiter gefragt. Adidas ist in Russland Marktführer.

+++Ost-Ausschuss: Ukraine-Krise bedroht Jobs +++
Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hat vor drastischen Folgen des bewaffneten Konflikts in der Ukraine für Osteuropas Volkswirtschaften und auch deutsche Exporteure gewarnt. „Unabhängig von Wirtschaftssanktionen dürften die deutschen Exporte nach Russland und in die Ukraine in diesem Jahr um über sechs Milliarden Euro sinken“, schätzte er am Dienstag in einer Mitteilung des Ausschusses. Allein dadurch seien in Deutschland mindestens 25 000 Jobs in Gefahr. Die sich verschärfende Ukraine-Krise macht sich weiterhin auch am russischen Finanzmarkt bemerkbar. Eine für Mittwoch geplante Auktion von Staatsanleihen wurde laut Finanzministerium in Moskau abgesagt.

+++Identifizierung der Opfer+++
Alle 298 Opfer des Absturzes von Flug MH17 werden in den Niederlanden identifiziert. Verantwortlich dafür ist das nationale Team forensischer Ermittlungen der Polizei (LTFO). Die Opfer werden zu einer Kaserne in Hilversum unweit von Amsterdam gebracht. Dort werden die Experten sie nach Regeln von Interpol identifizieren. Herangezogen werden dabei Fingerabdrücke, Gebiss und DNA-Proben.

Uno-Friedensmissionen – von Blauhelmen und zivilen Helfern

Aufgabe

Uno-Beobachter sollen in Krisengebieten den Frieden sichern, Waffenruhen überwachen, Menschenrechtsverletzungen verhindern, Flüchtlingen helfen oder Wahlen beobachten.

Anzahl

Derzeit (Stand: 31. Mai 2014) sind rund 115 950 Soldaten, Polizisten und Zivilisten im Einsatz.

Uno-Beschluss

Gemäß der Charta der Vereinten Nationen muss jeder Mission ein Beschluss des Uno-Sicherheitsrats vorausgehen. In ihm werden Art, Dauer und Umfang des Einsatzes festgelegt.

Premiere

Der erste Friedenseinsatz wurde im Mai 1948 genehmigt. Damals bewachten Militärbeobachter den Waffenstillstand zwischen Israel und seinen Nachbarn. Seitdem gab es 69 Uno-Friedensmissionen mit mehr als einer Million Soldaten und zivilen Mitarbeitern.

Zivile und militärische Hilfe

Gegenwärtig laufen 17 friedenssichernde Einsätze. Dabei sind rund 17 200 zivile Uno-Helfer im Einsatz. Etwa 11 850 von ihnen wurden in den jeweiligen Einsatzländern rekrutiert. Zum uniformierten Personal gehören rund 85 500 Soldaten, knapp 1850 Militärbeobachter und etwa 12 400 Polizisten.

Kommando

Die Truppen werden von den Uno-Mitgliedstaaten bereitgestellt, stehen aber unter dem Kommando der Vereinten Nationen. Die Soldaten und Polizisten tragen die Uniform ihres Heimatlandes und sind an blauem Helm, Barett oder Dienstmarke als „Blauhelme“ zu erkennen.

Truppenstärkste Länder

Die größten Truppensteller unter den 123 beteiligten Staaten sind Bangladesch mit fast 8770 und Indien mit 8120 „Blauhelmen“. Deutschland stellt derzeit insgesamt 193 Mann. Die truppenstärksten Einsätze sind mit insgesamt mit mehr als 21 100 Mann im Kongo (seit 2010), mit rund 18 500 im sudanesischen Darfur (seit 2007) und fast 12 000 im Südsudan.

+++Niederlande leiten Untersuchung zur Absturzursache+++
Die Niederlande haben die Leitung der internationalen Untersuchung zur Absturzursache von Flug MH17 in der Ostukraine übernommen. Dies sei auf Ersuchen der ukrainischen Regierung geschehen, teilte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag in Den Haag mit.

+++Putin: Russland muss sich gegen Vordringen der Nato wappnen+++
Russland muss sich nach den Worten von Präsident Wladimir Putin gegen das Vorrücken von Nato-Truppen an seinen Grenzen wappnen. Zwar bestehe keine unmittelbare militärische Bedrohung für die staatliche Souveränität seines Landes, sagte Putin am Dienstag bei einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrates. Aber er warnte: „Die Gruppierung von Nato-Truppen auf dem Gebiet der osteuropäischen Staaten wird demonstrativ verstärkt, auch auf der Ostsee und dem Schwarzen Meer.“ Darauf müsse Russland angemessen reagieren und seine Abwehrbereitschaft gerade auf der Krim und in Sewastopol erhöhen. Russland hatte die ukrainische Halbinsel mit dem Marinestützpunkt im März annektiert, was international nicht anerkannt wird.

+++Mandat für OSZE in Ukraine verlängert+++
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat das Mandat ihrer Beobachter in der Ukraine um ein halbes Jahr verlängert. Das teilte die Organisation am Dienstag in Wien mit. Das bisherige Mandat läuft am 20. September aus. Die Verlängerung sei einstimmig – mit den Stimmen der Ukraine und Russlands – gebilligt worden. Die OSZE will mit ihren Beobachtern unabhängig von Regierungsstellen Informationen über die Lage in der Ukraine sammeln.

Das Raketensystem „Buk“

Was bedeutet der Name „Buk“?

„Todesfinger“ nennen Militärexperten die Raketen des russischen Flugabwehrsystems „Buk“ (deutsch: „Buche“), die von der Abschussrampe steil in die Luft abstehen. Das Kriegsgerät mit der Nato-Bezeichnung „Gadfly“ (Stechfliege) gilt als moderne Waffe mit hoher Reichweite und leistungsfähiger Elektronik.

Wer hat das System?

Neben Russland verfügen die Armeen vieler Ex-Sowjetrepubliken wie etwa die Ukraine über „Buk“-Batterien. Aber auch Waffenkunden und Verbündete Moskaus wie Syrien und Venezuela besitzen das System.

Wie weit kommen die Raketen?

Eine „Buk-M1“-Batterie besteht aus je einem Radar- und Kommandofahrzeug sowie vier Startfahrzeugen mit je vier Raketen. Binnen fünf Minuten kann das System in Kampfbereitschaft versetzt werden. Nach der Zielerfassung per Radar dauert es keine halbe Minute, bis die Rakete die Rampe verlässt. Der Gefechtskopf besitzt einen Zerstörungsradius von rund 20 Metern.

Wie lange braucht das System?

Eine „Buk-M1“-Batterie besteht aus je einem Radar- und Kommandofahrzeug sowie vier Startfahrzeugen mit je vier Raketen. Binnen fünf Minuten kann das System in Kampfbereitschaft versetzt werden. Nach der Zielerfassung per Radar dauert es keine halbe Minute, bis die Rakete die Rampe verlässt. Der Gefechtskopf besitzt einen Zerstörungsradius von rund 20 Metern.

Wie schwierig ist die Bedienung?

Im Kampf wird „Buk“ vor allem zur Abwehr von Jagdflugzeugen, Hubschraubern und Marschflugkörpern eingesetzt. Die Bedienung des Systems gilt als schwierig. Eine sechsmonatige intensive Ausbildung gilt als Minimum, um das Kriegsgerät zu beherrschen. Hersteller ist der Moskauer Rüstungskonzern Almas-Antej.

Kommentare (14)

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Herr Chris Hettix

22.07.2014, 09:42 Uhr

Ich bin nur noch peinlich berührt, wenn ich Steinmeier höre: Was er bis dato greifbares hinbekommen? Nichts! Er fliegt sinnlos auf Kosten des Steuerzahlers in der Landschaft herum und tut auf mega wichtig. De Facto faselt er immer die gleichen Phrasen. Und er kündigt immer an. Was ist das für eine lächerliche Diplomatie? Steinmeiers und Merkel Krisenmanagment in Sachen Ukraine ist ein einziges Desaster. Totalausfall. Halbherzig beschmeissen sie Putin mit "Wattebäuschen" und fragen andauernd: "Tut es den vielleicht schon ein bißchen weh"? Nur noch eine lächerliche Farce...

Herr Klaus Grelle

22.07.2014, 09:49 Uhr

Nur ein kurzes Statement:
Der letzte Satz eines längeren Artikels von Paul Craig Roberts vom "Institute for Political Economy" (USA) vom vergangenen 17. Juli: "Washington has lied for so long that it can't do anything else." Das sagt doch alles - der Irak, Nine/Eleven und etliche andere Ereignisse lassen grüßen..! Und es wird auch berichtet, dass ein US-Satellit Aufnahmen eines ukrainischen Jagdbombers in der Nähe der Boeing 777 bereit gestellt hat - vielleicht wird man sich noch sehr wundern müssen, da Lügen kein geeignetes Mittel zur wirklichen Aufklärung sind..! Meine persönliche Annahme: Der Westen und die Führung der Polit-USA werden so lange das Thema aufschaukeln, bis sie sich für einen militärischen Einsatz gerechtfertigt fühlen..!

Herr Mmnews De

22.07.2014, 09:56 Uhr

Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs.

Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber.

China und Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

Das Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln ( inkl. Medien ), seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich eine eigene, neue private Weltwährung etablieren zu können.

Die USA sind im freien Fall und dabei ihre Weltherrschaft an China & Russland abzutreten.
Unter diesem Gesichtspunkt sind unter anderen der Syrien- und der Ukrainekonflikt zu sehen.

Die USA tauschen seit Jahren wertvolle Rohstoffe gegen „wertlose“ Dollar!

Mit ihrer Weltwährung Dollar musste jedes Land der Welt im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen und die private FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken.

Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem "Spiel" teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Libyen, etc. und jetzt Russland).

In der Tat besteht derzeit eine Gefahr, dass ein 3. Weltkrieg sich an den aktuellen Konflikten entzünden könnte. In der Jelzin-Ära sind die Amis in Russland schon fast am Ziel gewesen, da sie über Beteiligungen an den Schlüsselindustrien wie Öl und Gas, aber auch den Medien, schon einen großen Profit aus dem Land gezogen hatten.

Das änderte sich als Putin an die Macht kam.

Er bekämpfte mit nationaler Wirtschaftspolitik das alte System.

Aus diesem Grund ist Putin den USA ein Dorn im Auge und wird deswegen in den Medien verteufelt.

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

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