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10.07.2014

23:52 Uhr

Nahe Bagdad

Islamistische Rebellen stürmen Militärbasis

In der Region um Bagdad kehrt keine Ruhe ein: Islamistische Rebellen stürmten eine Militärbasis nahe der irakischen Hauptstadt. Die sunnitischen Kämpfer wurde zurückgedrängt, man hofft trotz allem auf eine Waffenruhe.

Dünne Hoffnung auf Frieden im Irak: Freiwillige unterstützen die Armee gegen die Rebellen - Isis-Soldaten stürmen aber weiter schwer bewaffnet Stützpunkte. Reuters

Dünne Hoffnung auf Frieden im Irak: Freiwillige unterstützen die Armee gegen die Rebellen - Isis-Soldaten stürmen aber weiter schwer bewaffnet Stützpunkte.

BagdadIslamistische Rebellen haben am Donnerstag eine Militärbasis nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad gestürmt. Die sunnitischen Kämpfer seien schwer bewaffnet in den Stützpunkt der Regierungstruppen in Mukdadija eingedrungen, verlautete aus Sicherheitskreisen.

Soldaten hätten sie aber wieder zurückgedrängt, sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden, der namentlich nicht genannt werden wollte. Es gebe Verhandlungen über eine Waffenruhe. Ein Militärsprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Stadt in der Provinz Dijala liegt nur 80 Kilometer nordöstlich von Bagdad. Einen Teil von Mukdadija hatten die Aufständischen bereits zuvor unter ihre Kontrolle gebracht.

Die Region war in den vergangenen Wochen Schauplatz heftiger Gefechte zwischen Soldaten der Regierung unter Ministerpräsident Nuri al-Maliki und Kämpfern des Islamischen Staates, der früheren radikal-islamischen Isis. Diese haben rasch weite Teile im Norden und Westen des Iraks erobert und rückten nach Süden auf die Hauptstadt vor. An den Kämpfen in Mukdadija waren nach Angaben aus Sicherheitskreisen auch arabische Kämpfer beteiligt, die nicht aus dem Irak stammten.

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Die Isis (Islamischer Staat im Irak und in Groß-Syrien) hatte sich unlängst in Islamischer Staat umbenannt und in den von ihr kontrollierten Gebieten im Irak und im Nachbarland Syrien ein islamistisches Kalifat ausgerufen.

Von

rtr

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