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16.01.2007

09:35 Uhr

Nahost-Konflikt

Israelis und Syrer verhandelten heimlich über Frieden

Vertreter Israels und Syriens haben einem Zeitungsbericht zufolge zwischen 2004 und 2006 heimlich in Europa an einem Fahrplan zur Erneuerung des Friedensprozesses zwischen den beiden Staaten gearbeitet.

HB JERUSALEM/DAMASKUS. Weder Ministerpräsident Ehud Olmert noch sein Vorgänger Ariel Scharon hätten davon gewusst, berichtete die israelische Tageszeitung „Haaretz“ in ihrer Dienstagausgabe.

Olmerts Sprecherin Miri Eisin sagte, es sei das erste Mal, dass die Regierung von den angeblichen Gesprächen gehört habe. „Wir haben niemals genehmigt, dass irgendjemand mit den Syrern spricht. Der Ministerpräsident hat von den Gesprächen erstmals durch den Zeitungsbericht heute Morgen erfahren.“ In Damaskus sagte ein Vertreter des syrischen Außenministeriums, es habe keine Gespräche gegeben. „Der „Haaretz'-Bericht ist komplett falsch.“

Syrien dringt seit längerem auf eine offizielle Wiederaufnahme der Friedensgespräche. Im Jahr 2000 waren diese gescheitert. Wesentlicher Streitpunkt ist die Zukunft der von Israel besetzten Golanhöhen im Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern.

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