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07.04.2011

21:29 Uhr

Nahost-Konflikt

Schimon Peres warnt vor UN-Resolution

In der Diskussion um ein unabhängiges Palästina meldet sich jetzt der israelische Präsident Schimon Peres zu Wort. Er hat klare Vorstellungen davon, wer über eine Lösung des Nahost-Konflikts zu verhandeln hat.

Schimon Peres während seiner Rede in New York. Quelle: Reuters

Schimon Peres während seiner Rede in New York.

New YorkDer israelische Präsident Schimon Peres hat vor einer Resolution der Vereinten Nationen zu einem unabhängigen palästinensischen Staat gewarnt. Eine solche Entscheidung werde im Nahost-Konflikt keinen Frieden bringen, weil die UN nicht für die Sicherheit Israels garantieren könnten, erklärte Peres am Donnerstag vor Diplomaten im International Peace Institute in New York.

Die Regierung in Jerusalem glaube an eine Zwei-Staaten-Lösung, betonte Peres. Eine solche Lösung müsse aber zwischen Israel und den Palästinensern ausgehandelt werden. Weil seine Regierung zur Rückgabe von Land bereit sei, müsse sie sicherstellen können, dass Israelis nicht im Kreuzfeuer zwischen dem Gazastreifen und dem Westjordanland gefangen seien.

Berichten zufolge wollen die Palästinenser angesichts der stockenden Friedensgespräche möglicherweise im Herbst bei der UN-Vollversammlung eine Resolution zu einem eigenen Staat beantragen.

Von

dapd

Kommentare (1)

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hKl

08.04.2011, 17:09 Uhr

Die Regierung in Jerusalem will keinen Frieden, sie muessten alle Siedler umsiedeln, man sagt immer, dass Israel etwas fuer den Frieden tut, aber eigentlich bemuehen sich die Palaestinenser als einzige wirklich um Frieden.
Wenn Israel so verhandelt wie bisher, dann wird es hoechstens einen blutigen Krieg geben.

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