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26.12.2013

20:48 Uhr

Nahost-Konflikt

Zwei Tote bei neuer Gewalt in Gaza

Wenige Tage vor einer neuen Runde der Häftlingsfreilassung in Nahost ist es im Gazastreifen zu neuer Gewalt gekommen. Auf einen tödlichen Anschlag reagierte Israel mit Luftangriffen. Dabei starb ein Kind.

Zwischen Israelis und Palästinensern zeichnet sich ein neuer Konflikt ab. Reuters

Zwischen Israelis und Palästinensern zeichnet sich ein neuer Konflikt ab.

Tel Aviv/GazaVor der geplanten Freilassung palästinensischer Langzeithäftlinge an diesem Sonntag spitzt sich die Lage im Nahen Osten zu. Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen wurden nach Angaben palästinensischer Ärzte ein vierjähriges Mädchen getötet und mindestens sechs weitere Menschen verletzt.

Außerdem zeichnet sich zwischen Israel und der moderaten Palästinenserführung in Ramallah ein neuer Konflikt ab, weil Israel entgegen ausdrücklicher Bitten der USA und der EU neue Pläne zum Ausbau von Siedlungen veröffentlichen will.

Vor dem Bombardement der israelischen Luftwaffe hatte ein palästinensischer Scharfschütze tödliche Schüsse auf einen Israeli abgefeuert, der am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen Reparaturarbeiten verrichtete. Die Armee teilte mit, an den massiven Angriffen seien auch Panzer und Bodentruppen beteiligt gewesen.

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Israel will nach den Worten eines Regierungsmitarbeiters seine neuen Projekte zum Ausbau von Siedlungen zeitgleich mit der am Sonntag erwarteten Freilassung einer weiteren Gruppe von 26 palästinensischen Häftlingen veröffentlichen. Auf ähnliche Ankündigungen hatten die Palästinenser in der Vergangenheit sehr verärgert reagiert. Sie drohten damit, die erst im Juli wieder aufgenommenen Friedensgespräche abzubrechen.

Israels Höchstes Gericht wies am Donnerstag eine Klage israelischer Terroropfer-Familien gegen die geplante Häftlingsfreilassung ab. Israel hatte für die von den USA vermittelte Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit den Palästinensern Ende Juli die Freilassung von insgesamt 104 Häftlingen zugesagt.

Kommentare (1)

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27.12.2013, 08:20 Uhr

Der zu Reparierende Grenzzaun ist eine Staatsgrenze eines Suveränen Landes, fallen Schüsse und stirbt ein Mensch dabei , wäre das in Korea zb eine Kriegserklärung .
Warum glaubt man in Gaza bei einen solchen Vorfall ungestraft davonzukommen ?

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