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29.01.2017

14:55 Uhr

Nationaler Sicherheitsrat

Trump öffnet wichtiges Gremium für Stratege Bannon

Donald Trump besetzt strategische Positionen in Washington in seinem Interesse. Chefstratege Stephen Bannon erhält Zugang zum Nationalen Sicherheitsrat. Der gilt als eines der wichtigsten Entscheidungsgremien der USA.

Der Einflussbereich von Trumps Chefstrategen erweitert sich. Reuters, Sascha Rheker

Steve Bannon

Der Einflussbereich von Trumps Chefstrategen erweitert sich.

US-Präsident Donald Trump hat eine weitreichende Umstrukturierung des Nationalen Sicherheitsrats verfügt. Demnach soll unter anderem sein Chefstratege Stephen Bannon zukünftig Zugang zu allen Sitzungen des Gremiums bekommen, wie das Weiße Haus am Samstag auf seiner Webseite mitteilte. Auch der Stabschef im Weißen Haus, Reince Priebus, ist demnach zu allen Treffen eingeladen. Der Nationale Sicherheitsrat ist ein beratendes Gremium, das die Außen- und Sicherheitspolitik der USA maßgeblich mitbestimmt.

Stephen Bannon: „Medien sollten den Mund halten“

Stephen Bannon

„Medien sollten den Mund halten“

Das Verhältnis von Donald Trump und den Medien ist gelinde gesagt angespannt. Jetzt teilt auch der Chefstratege des US-Präsidenten gegen die Presse aus – ausgerechnet in einem Zeitungsinterview.

Bannon ist umstritten. In dem sozialen Netzwerk Twitter stand „#StopPresidentBannon“ am Sonntagmorgen auf dem dritten Platz der Trends für die US-Hauptstadt Washington, gleich hinter Protestaktionen gegen das US-Einreiseverbot für Muslime. Platz sieben belegte „NationalSecurityCouncil“. Auch bei Facebook häuften sich kritische Kommentare.

Der ehemalige Chef des konservativen Nachrichtenportals „Breitbart News“ hatte erst am Donnerstag die Medien attackiert. In einem Interview der „New York Times“ kritisierte er die Wahl-Berichterstattung der renommierten Zeitung und stellte klar, dass er die Medien als politischen Gegner begreife. „Die Medien sind die Oppositionspartei“, sagte Bannon der Zeitung.

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