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21.05.2015

18:02 Uhr

Nato-Militärs warnen

Furcht vor militanten Einwanderern

Organisierte Kriminelle und Terroristen: Nato-General Philipp Breedlove sorgt sich um „extremistische Elemente“ unter den Mittelmeer-Flüchtlingen. Auch Italien schließt Anschläge im eigenen Land nicht aus.

Fürchtet sich vor extremistischen Immigranten: Nato-Oberbefehlshaber Philipp Breedlove. dpa

Der General

Fürchtet sich vor extremistischen Immigranten: Nato-Oberbefehlshaber Philipp Breedlove.

BrüsselNach dem EU-Grundsatzbeschluss für eine Militäroperation gegen Menschenschleuser im Mittelmeer fürchten hohe Nato-Militärs eine mögliche Einwanderung von Terroristen. „Manche dieser Menschen sind legitime Flüchtlinge.

Andere, so glauben wir, gehören der organisierten Kriminalität an. Und ja, wir glauben, dass es darunter auch extremistische Elemente geben könnte“, sagte Nato-Oberbefehlshaber Philipp Breedlove am Donnerstag in Brüssel nach einem Treffen des Militärkomitees der Allianz.

Hintergrund ist, dass Dschihadisten im Bürgerkriegsland Libyen - von wo aus derzeit die meisten Migranten nach Europa fliehen - das dortige Machtvakuum nutzen und sich immer weiter ausbreiten. „Ein Terrorrisiko in Italien ist nie ausgeschlossen“, hatte der italienische Innenminister Angelino Alfano gesagt.

Die EU hatte Anfang der Woche eine Militäroperation im Mittelmeer beschlossen, um das Leben von Flüchtlingen in Seenot zu retten und Schleuserbanden zu bekämpfen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte zuvor in allgemeiner Form Unterstützung angekündigt, beispielsweise beim Informationsaustausch.

Von

dpa

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