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27.03.2017

15:55 Uhr

Nato

Milliarden für Satelliten und Internetsicherheit

Die Nato rüstet im Kampf gegen Hacker-Angriffe und iranische Raketen auf. Drei Milliarden Euro sollen in die Modernisierung von Satelliten und in Computersysteme fließen – angesichts der Verdreifachung von Hacker-Attacken.

Die 28 Nato-Staaten müssen dem milliardenschweren Investitionen noch zustimmen. Danach beginnt der Bieterprozess, bei dem westliche Rüstungskonzerne erwartet werden. dpa

Nato

Die 28 Nato-Staaten müssen dem milliardenschweren Investitionen noch zustimmen. Danach beginnt der Bieterprozess, bei dem westliche Rüstungskonzerne erwartet werden.

BrüsselDie Nato will in den kommenden drei Jahren in die Modernisierung ihrer Satelliten und in Informationstechnologie drei Milliarden Euro investieren. Damit solle auf Bedrohungen wie Hacker-Angriffe und iranische Raketen reagiert werden, sagte ein hochrangiger Nato-Vertreter am Montag.

Allein 1,7 Milliarden Euro sollen in die Satellitenkommunikation fließen, um sowohl Bodentruppen und Schiffe als auch Drohnen besser unterstützen zu können. Unklar blieb zunächst, ob die Mittel auch den Aufbau eines neuen Satellitenprogramms umfassen oder die existierenden Systeme modernisiert werden sollen.

Daneben sollen den Angaben zufolge rund 800 Millionen Euro dafür ausgegeben werden, das Computersystem für die Raketenabwehr zu erneuern. Mit rund 70 Millionen Euro sollen die 32 Hauptstandorte des Bündnisses besser gegen Cyber-Angriffe geschützt werden. In den vergangenen drei Jahren hat die Nato nach eigenen Angaben eine Verdreifachung verdächtiger Aktivitäten in ihrem Netzwerk beobachtet.

Die neuen Investitionspläne müssen noch von den 28 Nato-Staaten abgesegnet werden und werden auf einer Konferenz in Ottawa Ende April vorgestellt. Danach soll der Bieterprozess beginnen, der dem Nato-Vertreter zufolge westliche Rüstungskonzerne wie Airbus, Raytheon oder Lockheed Martin anziehen dürfte.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Ernst Hiemer

27.03.2017, 18:47 Uhr

Daran sollten die Nachfolger von Gobbels arbeiten, war es dem Untertan doch mögich BBC zu hören.

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