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13.04.2011

23:52 Uhr

Nato-Treffen zu Libyen

Sarkozy und Cameron fordern mehr Druck

Frankreich und Großbritannien sind mit dem Nato-Engagement in Libyen unzufrieden. Schon vor dem für heute angesetzten Nato-Treffen bekräftigen Nicolas Sarkozy und David Cameron ihre angriffslustige Haltung.

Sarkozy und Cameron wollen Gaddafi einheizen. Quelle: dapd

Sarkozy und Cameron wollen Gaddafi einheizen.

ParisUnmittelbar vor dem Treffen der Nato-Außenminister an diesem Donnerstag in Berlin haben Frankreich und Großbritannien erneut eine noch härtere Gangart gegenüber dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi gefordert.

Alle vorhandenen militärischen Mittel müssten zur Verfügung gestellt werden, hieß es am Mittwochabend nach einem Spitzentreffen zwischen Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und dem britischen Premierminister David Cameron aus dem Pariser Elyséepalast. Beide Länder seien sich einig, dass der Druck auf das Regime in Tripolis erhöht werden müsse. Gaddafi führe weiter einen Krieg gegen das eigene Volk.

Sowohl Frankreich als auch Großbritannien hatten zuletzt der Nato vorgeworfen, militärisch in Libyen nicht genug zu tun. Sie fordern offen eine Ausweitung der Angriffe.

Die Außenminister der 28 Nato-Staaten wollen auch über Chancen für eine politische Lösung des Konflikts beraten. Die internationale Libyen-Kontaktgruppe hatte Gaddafi am Mittwoch aufgefordert, mit einem sofortigen Waffenstillstand und seinem Rücktritt den Weg für einen Dialog freizumachen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Blume

14.04.2011, 00:40 Uhr

Seht Euch den Sakozy an , da muß man nichts mehr sagen!

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