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05.06.2013

14:19 Uhr

Neue Besetzung

Susan Rice wird Obamas Sicherheitsberaterin

Mit dem Posten als Außenministerin hat es nicht geklappt. Jetzt wird Susan Rice, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, neue Sicherheitsberaterin von Präsident Obama im Weißen Haus.

Susan Rice, die neue nationale Sicherheitsberaterin der USA. dpa

Susan Rice, die neue nationale Sicherheitsberaterin der USA.

Washington/BerlinDer Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, Tom Donilon, tritt nach Angaben aus Regierungskreisen zurück. Seinen Posten soll die bisherige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice, übernehmen, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AP. Noch am Mittwoch wollte Obama demnach eine entsprechende Erklärung abgeben.

Donilon war seit dem Amtsantritt von Obama einer der engsten außenpolitischen Berater des US-Präsidenten. Ein Abgang des 58-Jährigen in diesem Jahr war aber bereits erwartet worden. Rice, die Obama ursprünglich auch als Kandidatin für die Nachfolge von Ex-Außenministerin Hillary Clinton vorgesehen hatte, galt für Donilons Posten bereits zuvor als aussichtsreiche Anwärterin.

Die UN-Botschafterin der USA hatte sich selbst aus dem Rennen um das Außenministerium genommen, nachdem sie sich im Zusammenhang mit der Erstürmung der US-Botschaft im libyschen Bengasi viel Kritik von den Republikanern eingehandelt hatte. Sie hatte damals gesagt, es habe sich um eine spontane Reaktion auf ein islamfeindliches Video gehandelt - eine Einschätzung, die sich später als falsch herausstellte.

Rice hatte ihren Verzicht auf den Posten des US-Chefdiplomaten damit begründet, dass sie nicht wolle, dass ein Kampf zwischen den Parteien um ihre Nominierung dem Weißen Haus schade. Anders als das Außenministeramt, das schließlich John Kerry übernahm, bedarf der Posten des Nationalen Sicherheitsberaters keiner Bestätigung durch den Senat.

Nach Angaben des Regierungsvertreters dürfte Donilon noch bis Anfang Juli im Amt bleiben und Obama bei dem Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Wochenende und zwei Auslandsreisen weiter beraten.

Von

dpa

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