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01.10.2013

13:19 Uhr

Neue Daten

Arbeitslosigkeit in Europa stagniert

Status quo auf dem europäischen Arbeitsmarkt: Während Österreich und Deutschland erneut die niedrigste Erwerbslosenquote aufweisen können, kämpfen Griechenland und Spanien weiter mit hoher Jugendarbeitslosigkeit.

Insgesamt waren im August knapp 5,5 Millionen EU-Bürger unter 25 Jahren arbeitslos. dpa

Insgesamt waren im August knapp 5,5 Millionen EU-Bürger unter 25 Jahren arbeitslos.

Brüssel/LuxemburgDie Arbeitslosigkeit in Europa ist im August verglichen mit dem Vormonat nicht weiter gewachsen. In den 17 Ländern mit der Eurowährung lag die Arbeitslosenquote unverändert bei 12 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. In den Euroländern waren insgesamt 19,178 Millionen Menschen ohne Arbeit. In allen 28 EU-Staaten waren 10,9 Prozent der Menschen arbeitslos - das sind 26,595 Millionen Männer und Frauen.

Sorgenkinder bleiben nach wie vor die Krisenländer im Süden Europas. In Griechenland lag die Quote bei 27,9 Prozent - die jüngsten Zahlen stammen hier aus dem Juni. In Spanien waren im August 26,2 Prozent der Menschen ohne Job. Zypern und Portugal meldeten jeweils Quoten von mehr als 16 Prozent.

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Die niedrigsten Arbeitslosenquoten verzeichneten Eurostat zufolge erneut Österreich (4,9 Prozent), Deutschland (5,2 Prozent) und Luxemburg (5,8 Prozent). Die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bezifferte die September-Quote für Deutschland am Dienstag auf 6,6 Prozent. Die Rechenmethoden der Statistiker von Eurostat und der BA sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Im Verlauf des vergangenen Jahres ist der Anteil arbeitsloser Menschen an der Bevölkerung in Europa gestiegen: Im Vergleich zum Vorjahresmonat kletterte die Arbeitslosenquote in den Ländern mit der Eurowährung um 0,5 Prozentpunkte, in allen 28 EU-Staaten um 0,3 Prozentpunkte.

Kommentare (1)

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01.10.2013, 13:53 Uhr

"Im Vergleich zum Vorjahresmonat kletterte die Arbeitslosenquote in den Ländern mit der Eurowährung um 0,5 Prozentpunkte, in allen 28 EU-Staaten um 0,3 Prozentpunkte"
Das bedeutet doch, dass die Beschäftigungssituation in den 11 Nicht-€-Staaten sehr viel stabiler sein muss als in der €-Zone, um auf den Schnitt von 0.3 zu kommen. Nota bene: ohne die Schweiz!

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