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04.01.2006

11:34 Uhr

Neue Geiselkrise

Militär belagert Entführer von Italienern im Jemen

Drei Tage nach der Entführung von fünf Italienern im Jemen ist keine friedliche Lösung der Geiselkrise in Sicht. Soldaten und Sicherheitskräfte belagern inzwischen den Ort, an dem Mitglieder eines Stammes in der ostjemenitischen Provinz Marib die Italiener festhalten.

HB SANAA. Armee und Polizei hätten in den vergangenen Stunden einen Versuch der Geiselnehmer vereitelt, mit den beiden männlichen Geiseln zu fliehen, hieß es auf einer Internetseite des Verteidigungsministeriums in Sanaa.

Über neue Verhandlungen mit den Geiselnehmern wurde nichts bekannt. Mitglieder des Al-Saidi-Stammes hatten die Italiener - zwei Männer und drei Frauen - am Sonntag verschleppt. Sie wollen acht inhaftierte Stammesangehörige freipressen und haben mit der Ermordung ihrer Geiseln gedroht, sollten die Sicherheitskreise versuchen, die Italiener gewaltsam zu befreien.

Erst am Sonntag waren der frühere Außenstaatssekretär Jürgen Chrobog und seine Familie nach drei Tagen von Kidnappern eines anderen Stammes im Jemen freigelassen worden.

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