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15.09.2011

17:17 Uhr

Neue Rezession

Lagarde warnt vor „gefährlicher Phase“

IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor einer neuen Rezession in den Industriestaaten. Eine nachhaltigen Erholung erfordere einen „starken politischen Willen“ zur Krisenbekämpfung.

Eine neue Rezession in den Industriestaaten würde auch den Rest der Welt hart treffen, warnt Lagarde. Reuters

Eine neue Rezession in den Industriestaaten würde auch den Rest der Welt hart treffen, warnt Lagarde.

WashingtonDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, sieht die Volkswirtschaften der Industriestaaten in einer „gefährlichen neuen Phase“. Lagarde warnte am Donnerstag in Washington vor einem „Teufelskreis“ aus schwachem Wachstum und schwachen Bilanzen von Regierungen, Banken und Privathaushalten, der durch Unentschlossenheit der Politik noch verstärkt werde. „Ohne gemeinsames und gewagtes Handeln gibt es ein reales Risiko, dass die großen Volkswirtschaften zurückfallen“, sagte die IWF-Chefin.

Eine neue Rezession in den Industriestaaten würde auch den Rest der Welt hart treffen, warnte Lagarde. „Die Schwellenländer werden dem nicht entkommen. Niemand wird das.“ Der Pfad zu einer nachhaltigen Erholung werde „immer schmaler“. Um diesen zu beschreiten, sei „starker politischer Wille“ gefragt.

In einer Rede in Washington sagte sie, angesichts der Arbeitslosigkeitskrise in den USA begrüße sie den Plan von US-Präsident Barack Obama zur Schaffung neuer Beschäftigung.

In der kommenden Woche wird Lagarde erstmals als Hausherrin an der jährlichen IWF-Herbsttagung teilnehmen. Im Juni übernahm die frühere französische Finanzministerin den Chefposten beim IWF von ihrem zurückgetretenen Landsmann Dominique Strauss-Kahn.

Kommentare (2)

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lowabras

15.09.2011, 18:04 Uhr

Jawoll Madame, wir brauchen nachhaltige Erholung, ganz richtig!
Ist aber nur möglich, wenn wir das bestehened System dort hin schicken wo es lange schon hin gehört, auf die Müllhalde der Geschichte!
Alles andere wäre Verschlimmbessern und der Sturz umso höher, je länger da an den Symptomen rumgedoktort wird und das noch von völlig außer Rand und Band gereatenen Verrückten! Einfach Alternativlos ein Zusammenbruch des ganzen Misthaufens, der mehr und mehr zum Himmel stinkt!

Pendler

15.09.2011, 18:29 Uhr

Gute alte Lady,

erzähl doch nicht so eine Mist.

Wenn die Notenbanken den Geldhahn nur ein klein wenig weiter aufdrehen, ist die Krise innerhalb von 1 Woche beendet.

Es ist doch Quatsch, dass es wirklich Schulden gibt, denn wie kann sich der Staat bei sich selbst verschulden? Das alels ist doch nur dummes Gerede, um das blöde Volk da hin zu bekommen, dass es endlich der EU-Diktatur zustimmt.

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