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25.11.2016

07:11 Uhr

Neue US-Regierung

Außenminister-Diskussion erhitzt die Gemüter

Mitt Romney, Rudy Giuliani – Kandidaten für den Posten des US-Außenministers gibt es genug. Doch wer der geeignete Mann ist, darüber debattieren die Republikaner heftig. Donald Trump hat bislang keinen Favoriten genannt.

Donald Trump und der zukünftige US-Vizepräsident Mike Pence haben ihre Posten bereits sicher. Über die noch zu besetzenden Ministerposten gibt es hingegen reichlich Diskussionen. Hochrangige Republikaner streiten vor allem darüber, welcher Kandidat sich für den wichtigen Außenminister-Posten anbietet – bislang ohne Einigung. AP

Auf Ministersuche

Donald Trump und der zukünftige US-Vizepräsident Mike Pence haben ihre Posten bereits sicher. Über die noch zu besetzenden Ministerposten gibt es hingegen reichlich Diskussionen. Hochrangige Republikaner streiten vor allem darüber, welcher Kandidat sich für den wichtigen Außenminister-Posten anbietet – bislang ohne Einigung.

Palm Beach GardensDie Benennung des künftigen US-Außenministers sorgt für Streit im Lager des designierten Präsidenten Donald Trump. Führende Unterstützer rieten Trump am Donnerstag öffentlich von der Nominierung des Republikaners Mitt Romney ab, der ihn im Wahlkampf wiederholt scharf kritisiert hatte. Romney galt bislang als aussichtsreicher Anwärter auf den Posten.

Die Personalie Romney habe eine „Sintflut“ an Kommentaren in den sozialen Medien und in ihren persönlichen Nachrichten ausgelöst, schrieb Trumps Wahlkampfchefin und enge Beraterin Kellyanne Conway auf Twitter. „Einige Trump-Loyalisten warnen vor Romney als Außenminister.“

Zu den Kritikern zählte der frühere Parlamentschef Newt Gingrich, der Trump im Wahlkampf schon früh unterstützt hatte. „Mir fallen 20 Leute ein, die besser zu Trumps Vision von Außenpolitik passen würden“, sagte Gingrich im Sender Fox News mit Blick auf Romney. Er hege Zweifel, ob Romney wirklich die „entschlossene Amerika-zuerst-Politik“ vertreten könne, mit der Trump im Wahlkampf geworben hatte.

Der frühere Gouverneur Mike Huckabee, ein Vertreter der Parteirechten, sagte dem Sender, er sei „immer noch sehr unglücklich damit, dass Mitt im Wahlkampf alles versucht hat, um Donald Trump scheitern zu lassen“.

Romney, der Präsidentschaftskandidat des Jahres 2012, hatte im Wahlkampf die innerparteiliche Opposition gegen Trump organisiert und diesen als „Blender“ und „Betrüger“ bezeichnet. Romney steht für das republikanische Parteiestablishment, gegen das viele Trump-Anhänger Vorbehalte haben.

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Als weiterer Anwärter auf den Posten des Außenministers gilt der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani, ein enger Gefolgsmann Trumps. Giuliani machte nach Informationen der „New York Times“ intern seinen Anspruch auf den Posten deutlich und habe signalisiert, dass er für ein anderes Amt nicht zur Verfügung stehe. Gegen Giuliani sprechen möglicherweise seine Geschäftsaktivitäten im Ausland, die Interessenkonflikte bewirken könnten.

Trump verbrachte den Donnerstag, an dem die US-Bürger den Feiertag Thanksgiving begehen, auf seinem Anwesen in Florida. Auf Twitter schrieb er: „Ich arbeite hart, sogar an Thanksgiving.“ Weitere Personalentscheidungen werden aber frühestens für Freitag erwartet.

Von

afp

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

25.11.2016, 09:17 Uhr

Welche Gemüter sind da erhitzt...die der US Medien und Demokraten (Grünen Kommunisten) in den USA und Weltweit?!
Trump hat das Sagen und er wird sein Team so zusammenstellen, dass es das Beste für die US Bevölkerung leisten kann.
Die Medien können weiter die Clinton und Obama Eliten hochjubelen. Fakt ist, Trump ist zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden und wird sich nach diesen Wahlkampf von den Medien und NGOs nicht in die Suppe spucken lassen.
Danke!

Herr Peter Delli

25.11.2016, 09:33 Uhr

Bei Reuters oder Blooberg steht nicht davon, sind da die Gemüter der System-Presse gemeint ?

Herr Eduardo Lopez

25.11.2016, 10:05 Uhr

.....Demokraten (Grünen Kommunisten)...

Interessantes Farbenspiel. Mal was Neues, wenn man bedenkt, dass bisher den Kommunisten die Farbe Rot zugewiesen hat. Da sollte sich Frau Wagenknecht überlegen, die FarbeiIhres roten Kostüms zu wechseln.

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