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19.10.2011

02:38 Uhr

Neuer Abschieberekord

Obama-Regierung weist 400 000 Illegale aus

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama geht weiter hart gegen illegale Einwanderung vor. Mehr als der Hälfte der Deportierten seien verurteilte Straftäter.

US-Präsident Barack Obama. dapd

US-Präsident Barack Obama.

WashingtonMehr als 396 000 Menschen, so viele wie nie zuvor, seien in den zurückliegenden 12 Monaten aus den Vereinigten Staaten abgeschoben worden, teilte die Einwanderungsbehörde ICE am Dienstag mit.

Washington betont aber, sich bei seinen verschärften Abschiebebemühungen auf die Gesetzesbrecher unter den Illegalen zu konzentrieren anstatt auf unauffällig lebende Immigranten. So habe es sich bei mehr als der Hälfte der Deportierten um verurteilte Straftäter gehandelt. Der Anteil sei fast doppelt so hoch gewesen wie noch vor zwei Jahren. Ein Fünftel der Abgeschobenen habe zum wiederholten Male gegen die Einwanderungsregeln verstoßen.

Schon in Obamas ersten beiden Amtsjahren lag die Zahl der Abschiebungen um die 390 000. Unter seinem Vorgänger George W. Bush waren sie noch deutlich geringer, stiegen aber stetig an.

Obama hatte sein Amt 2009 mit dem Versprechen einer Einwanderungsreform angetreten. Er wollte unter anderem ein Aufenthaltsrecht für Immigranten, die als Kinder illegaler Einwanderer in die USA kamen. Das Thema ist aber auch wegen des Widerstands der Republikaner nicht vorangetrieben worden.

Von

dpa

Kommentare (2)

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bjarki

19.10.2011, 04:10 Uhr

Wenn die Maske fällt....

Account gelöscht!

19.10.2011, 12:22 Uhr

Die ist schon lange gefallen. Nur die "politisch Korrekten" haben es noch nicht begriffen. Aber die hatten schon immer eine ellenlange Leitung....

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