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09.11.2012

14:11 Uhr

Neuer Beitrittskandidat

EU sieht Chance auf Beitrittsprozess mit Mazedonien

Die EU könnte schon bald Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien aufnehmen. Bisher hatte sich Griechenland wegen eines Namensstreits mit dem Land gegen einen Beitritt gestellt. Die EU schaltet sich nun als Vermittler ein.

Die mazedonische Flagge könnte künftig nicht nur auf dem Gesicht dieser Dame prangen, sondern auch vor dem Europaparlament wehen. dpa

Die mazedonische Flagge könnte künftig nicht nur auf dem Gesicht dieser Dame prangen, sondern auch vor dem Europaparlament wehen.

BerlinMazedonien kann sich offenbar Hoffnungen auf einen baldigen Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen machen. EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle sagte am Freitag in einem Reuters-Interview, es gebe erstmals positive Zeichen aus Athen und Skopje im Namensstreit. Er hoffe, dass die EU-Staaten der Empfehlung der Kommission folgten und die Beitrittsverhandlungen mit der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik endlich eröffneten. EU-Diplomaten bestätigten Reuters, dass es eine Vorentscheidung bereits auf dem EU-Gipfel im Dezember fallen könnte.

Bisher blockiert Griechenland jede Annäherung Mazedoniens, weil es aus dem Namen einen Anspruch auf die griechische Provinz Makedonien befürchtet, was die Regierung in Skopje verneint. Füle bietet Athen nun ein neues Verfahren an: Statt den Beginn der Verhandlungen weiter zu blockieren, soll der Namensstreit besser in der frühen Phase der Gespräche gelöst werden. „Wir können garantieren, dass die Erweiterungsverhandlungen ohne eine Einigung verzögert oder am Ende auch gestoppt werden“, betonte er.

Zugleich warnte Füle vor gravierenden Folgen, sollten dem Balkan-Staat weiter die anvisierten Beitritte in der EU und der Nato verweigert werden. Bereits jetzt nähmen die Spannungen zwischen den Volksgruppen in dem Land zu. „Ich denke, sie sind eine Folge des Stillstands“, warnte der tschechische EU-Kommissar.

Von

rtr

Kommentare (6)

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mx1

09.11.2012, 14:53 Uhr

Noch ein Land, das viel Geld von Brüssel erwartet, aber kaum was mitbringt.

Nur weiter so. Die wenigen Geberländder können immer mehr Nehmerländer unterstützen.

Wie man gesehen hat, die ganzen Subventionenbringen nichts, wenn sich die Staaten in sich selbst nicht zur Marktreife bewegen. Die nächsten Blasen sind da vorprogrammiert.

SorryImGreek2

09.11.2012, 15:20 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Dex

09.11.2012, 16:18 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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