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18.08.2012

15:18 Uhr

Neuer Sondergesandter

UN ziehen letzte Beobachter aus Syrien ab

Die Uno hat am Samstag das Ende ihrer Beobachtermission in Syrien eingeleitet – und zieht ihre letzten Kräfte aus dem Land ab. Der neue Sondergesandte warnte jedoch vor einem militärischen Eingreifen in dem Krisenland.

Syrische Rebellen kämpfen in der Nähe von Aleppo gegen Regierungstruppen. AFP

Syrische Rebellen kämpfen in der Nähe von Aleppo gegen Regierungstruppen.

BeirutDie noch rund 100 verbliebenen Beobachter der 300 Mann starken Mannschaft würden innerhalb der nächsten Stunden das Land verlassen, sagte UN-Sprecherin Juliette Touma am Samstag. Der UN-Sicherheitsrat hatte angesichts der gescheiterten internationalen Bemühungen um eine Eindämmung der Gewalt in Syrien das Ende der Beobachtermission beschlossen. Lediglich ein kleines Verbindungsbüro soll im Land bleiben und künftige Friedensbemühungen unterstützen.

Der neu ernannte Syrien-Gesandte Lakhdar Brahimi äußerte unterdessen bezüglich der Debatte über ein mögliches militärisches Eingreifen in dem Land große Skepsis. Über eine militärische Option zu sprechen, gleiche einem Eingeständnis des diplomatischen Versagens, sagte er. Er hoffe sehr, dass eine militärische Intervention nicht nötig sei.

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Die USA und die Europäische Union sicherten Brahimi ihre volle Rückendeckung zu. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton versprach "volle Unterstützung" der EU. Brahimi sei "ein erfahrener Diplomat mit einem tiefen Verständnis für die (arabische) Region", sagte Ashton am Samstag in einer Pressemitteilung. Die EU-Chefdiplomatin rief die internationale Gemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat auf, dem künftigen Syrien-Gesandten von Vereinten Nationen und Arabischer Liga ihre geschlossene Unterstützung zuteilwerden zu lassen.

Zuvor hatte auch US-Außenministerin Hillary Clinton die Rückendeckung Washingtons zugesichert. "Meine Botschaft an den Sondergesandten Brahimi ist schlicht: Die Vereinigten Staaten stehen bereit, Sie zu unterstützen", erklärte Clinton. An das syrische Volk gewandt fuhr sie fort: "Sie sind nicht allein." Die internationale Gemeinschaft stehe hinter einer von den Syrern ausgehenden politischen Wende hin zu einem pluralistischen System, das den Willen des Volkes repräsentiere, betonte Clinton.

Kommentare (7)

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lollipop

18.08.2012, 15:47 Uhr

+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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RealPeacePolicy

18.08.2012, 16:14 Uhr

Wo bleibt die Verurteilung der Unterstützung des internationalen Terrorismus durch die Diktaturen in Katar und Saudi Arabien, aber auch durch die USA, UK und die Türkei. Die Weltgemeinschat kann froh sein, dass es ein Gegengewicht durch Russland und China gibt. Deutschland muss mit dem Strom der Bündnistreue 'Nato' mitschwimmen, egal wie irrsinnig dieser ist (İnvasionen in Vietnam, İrak, Afganistan, Libyen,Syrien, İran,...).
Naja auch wenn die bezahlten westlichen Medien einheitlich für diesen Strom trommeln, aendert es nicht an der Tatsache, dass die Unterstützung der İslamisten und Salafisten in Syrien der grösste Fehler ist. Wo bleibt der mediale Protest hinsichtlich Lieferung von deutschen Atom-U-Booten an İsrael, mit dem ein atomarer Angriff auf İran erst möglich wird. Die Teflon-Tante und İhre Regierung beruhigt İhr Gewissen in dem İran nach dem Erdbeben Hilfe angeboten wird. Die westliche Politik ist ganz schön Verlogen oder?

hoppala

18.08.2012, 16:55 Uhr

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