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28.04.2015

09:34 Uhr

Neues Gesetz

Panama sagt Geldwäschern den Kampf an

Im Kampf gegen die Geldwäsche in seinem Land hat der Präsident Panamas, Juan Carlos Varela, ein neues Gesetz unterzeichnet. Künftig werden auch Anwälte und Immobilienmakler stärker überwacht.

Panamas Präsident Juan Carlos Varela geht mit einem neuen Gesetz gegen Geldwäscher vor. dpa

Juan Carlos Varela

Panamas Präsident Juan Carlos Varela geht mit einem neuen Gesetz gegen Geldwäscher vor.

Panama-StadtPanama sagt der Geldwäsche den Kampf an. Präsident Juan Carlos Varela unterzeichnete am Montag ein Gesetz, das die Kontrolle der Finanztransaktionen verbessern soll. Künftig werden auch Anwälte und Notare, Pfandhäuser und Wechselstuben, Edelmetallhändler und Immobilienmakler strenger überwacht.

Das mittelamerikanische Land will damit erreichen, von der sogenannten grauen Liste des OECD-Arbeitskreis für Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung gestrichen zu werden. Das neue Gesetz bedeute allerdings nicht, dass Panama sein Bankgeheimnis aufgebe, sagte Finanzminister Dulcidio De La Guardia.

Die höchsten Strafen wegen Geldwäsche

Platz 10

Clearstream Banking - 152 Millionen Dollar (2014)

Platz 9

Bank of Tokyo-Mitsubishi - 259 Millionen Dollar (2012/2013)

Platz 8

Barclays - 298 Millionen Dollar (2010)

Platz 7

Lloyds - 350 Millionen Dollar (2009)

Platz 6

ABN Amro - 500 Millionen Dollar (2010)

Platz 5

Credit Suisse - 536 Millionen Dollar (2009)

Platz 4

ING Bank - 619 Millionen Dollar (2012)

Platz 3

Standard Chartered - 667 Millionen Dollar (2012)

Platz 2

HSBC - 1,92 Milliarden Dollar (2012)

Platz 1

BNP Paribas - 8,83 Milliarden Dollar (2014)

Von

dpa

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