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26.01.2017

22:15 Uhr

Neues Handelsabkommen

May will vor Brexit mit USA Geschäfte machen

Schon vor dem Austritt Großbritanniens aus der EU will die britische Premierministerin mit Trump ins Geschäft kommen: Handelsbeschränkungen zwischen den beiden Ländern sollen abgebaut werden, kündigte May an.

Die britische Premierministerin vor ihrem Amtssitz in der Londoner Downing Street 10. dpa

Theresa May

Die britische Premierministerin vor ihrem Amtssitz in der Londoner Downing Street 10.

WashingtonDie britische Premierministerin Theresa May will noch vor dem Brexit Handelshemmnisse zwischen ihrem Land und den USA abbauen. Solange Großbritannien Mitglied der Europäischen Union sei, seien die Möglichkeiten, ein formelles Handelsabkommen mit den USA auszuhandeln, beschränkt, sagte May am Donnerstag auf dem Flug in die USA zu Reportern.

Sie denke aber, dass die USA und Großbritannien in der Übergangszeit einiges unternehmen könnten, um Handelsbeschränkungen auf einer Reihe von Gebieten zu beseitigen, sagte May. "Wir sind in der Lage, einen Vorteil für uns beide zu sehen, selbst wenn wir gegenwärtig kein legales Freihandelsabkommen unterzeichnen können." Die EU hat deutlich gemacht, dass die Regierung in London keine bilateralen Handelsabkommen schließen darf, bis die Briten ausgetreten sind.

Urteil des Obersten Gerichtshofs

Doch kein Brexit? – May braucht Zustimmung des Parlaments

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May rief Washington jedoch auch dazu auf, sich nicht zu isolieren. „Sie können und sollten diesen Weg nicht alleine gehen“, sagte May am Donnerstag bei einer Veranstaltung der konservativen US-Republikaner. „Die USA als auch Großbritannien haben die Verantwortung, der Welt Führung anzubieten“, sagte May. „Wenn andere nach vorne treten, während wir zurückstehen, dann ist das schlecht für Amerika und für die Welt“, sagte die Premierministerin.

May wird am Freitag von US-Präsident Donald Trump in Washington empfangen. Bei dem Treffen sollen die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen im Vordergrund stehen. May hat angekündigt, auf diesem Gebiet "die Grundlage für eine enge und produktive Arbeitsbeziehung" schaffen zu wollen. Trump hat erklärt, er könne "sehr schnell" mit den Briten ins Geschäft kommen. In Philadelphia sagte er bei einer Versammlung der Republikanischen Partei, er strebe eine Reihe bilateraler Handelsabkommen an. Diese sollten auch eine Kündigungsfrist von 30 Tagen beinhalten, sagte Trump.

Kommentare (1)

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Frau Lana Ebsel

30.01.2017, 17:12 Uhr

Das Handelsblatt schreibt: "Trotz Brexit hellt sich die Stimmung in GB auf." Muss es nicht heißen: "Wegen Brexit hellt sich die ..."?

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