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15.01.2009

22:33 Uhr

Neues Hilfspaket

Krise schreckt China-Investoren ab

Die Weltwirtschaftskrise lässt die ausländischen Investitionen in China weiter fallen: Im Vergleich zum Vormonat gingen die Auslandsinvestitionen im Dezember um 5,7 Prozent zurück - und damit den dritten Monat in Folge, wie das Handelsministerium am Donnerstag nach Angaben chinesischer Medien berichtete.

HB PEKING. Im November hatte der Rückgang sogar 13,6 Prozent ausgemacht. Die Weltwirtschaftskrise lässt die ausländischen Investitionen in China weiter fallen. Im Gesamtjahr stieg die Zahl allerdings immer noch um 23,6 Prozent auf 92 Mrd. $, heute umgerechnet 70 Mrd. Euro.

Mit einem neuen Hilfspaket kommt die chinesische Regierung auch gezielt ihrer schwächelnden Auto- und Stahlindustrie zur Hilfe. Die Steuer beim Kauf eines kleinen Autos wird auf fünf Prozent halbiert. Auch werden fünf Mrd. Yuan (550 Mio. Euro) an Zuschüssen für Bauern gewährt, die ihre Nutzfahrzeuge modernisieren oder durch neue ersetzen wollen. Die Verschrottung alter Autos soll gefördert und Vorschriften zur Begrenzung des Autokaufs gestrichen werden.

Mit zehn Mrd. Yuan will die Regierung über drei Jahre den Autofirmen helfen, Technologien zu verbessern und energiesparende Motoren zu entwickeln. Auch die Stahlindustrie soll veraltete Anlagen mit Hilfe aus Peking abschaffen und in eine Verbesserung der Produktpalette investieren. Auch wurden flexiblere Steuerrabatte bei Stahlexporten angeregt. Als Antwort auf die Weltwirtschaftskrise hatte die Regierung schon im November ein Konjunkturprogramm mit einem angestrebten Volumen von umgerechnet mehr als 400 Mrd. Euro auf den Weg gebracht.

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