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31.01.2005

09:13 Uhr

Neues Nachbeben

Zahl der Opfer in Indonesien steigt weiter

Mehr als fünf Wochen nach der Flutkatastrophe in Asien ist die Zahl der Toten oder Vermissten im schwer getroffenen Norden der Insel Sumatra auf fast 236 000 gestiegen.

HB JAKARTA. 108 110 seien bestätigte Todesfälle, während das Schicksal von 127 749 Menschen weiterhin unklar sei, teilte das Nationale Tsunami-Zentrum in der indonesischen Hauptstadt Jakarta am Montag mit. Insgesamt wurden aus der Krisenregion bislang rund 280 000 Todesopfer gemeldet.

Unterdessen versetzte am Montag ein neuerliches Nachbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala die Menschen in der verwüsteten Provinzhauptstadt Banda Aceh in Panik. Zunächst habe es keine Berichte über Opfer oder Schäden gegeben, teilte ein Sprecher des Amtes für Meteorologie und Geophysik in Banda Aceh mit. Das Epizentrum habe rund 100 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt im Meer gelegen. Fachleute hatten nach dem schweren Seebeben der Stärke 9,0 vom 26. Dezember, das die Flutwelle ausgelöst hatte, auf die Möglichkeit zahlreicher Nachbeben hingewiesen.

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