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15.04.2012

18:04 Uhr

Neues Treffen im Mai

Netanjahu kritisiert Atomverhandlungen mit Iran

Der israelische Regierungschef übt scharfe Kritik an der Pause bei den internationalen Atomverhandlungen mit Iran. Dass erst am 23. Mai weiter verhandelt würde, sei ein „Geschenk“ an Iran, so Netanjahu.

Kritisiert scharf die Pause in den Atomverhandlungen mit Iran: Benjamin Netanjahu. dpa

Kritisiert scharf die Pause in den Atomverhandlungen mit Iran: Benjamin Netanjahu.

JerusalemIsraels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die internationalen Atomverhandlungen mit dem Iran kritisiert. Durch die Gespräche vom Wochenende und ihre geplante Fortsetzung Ende Mai habe der Iran zusätzlich Zeit bekommen, erklärte Netanjahu am Sonntag. „Mein erster Eindruck ist, dass dem Iran ein Geschenk gemacht wurde.“ Teheran habe weitere „fünf Wochen bekommen, um die (Uran-)Anreicherung ohne Beschränkungen oder Behinderung fortzusetzen“. Netanjahu forderte, dass der Iran die Anreicherung umgehend stoppt. Das Land dürfte keine Gelegenheit bekommen, Atombomben zu entwickeln.

„Ich meine, dass der weltgrößte Beschützer des Terrorismus nicht die Gelegenheit erhalten darf, Atombomben zu entwickeln“, sagte Netanjahu vor einem Gespräch mit dem US-Senator Joe Lieberman. Teheran müsse unverzüglich die Anreicherung beenden, die Atomanlagen in Gom schließen und alles dortige Atommaterial entfernen.

Der Iran hatte gestern in Istanbul die ersten Gespräche über sein Atomprogramm seit mehr als einem Jahr mit der internationalen Gemeinschaft geführt. Konkrete Ergebnisse gab es nicht, beide Seiten einigten sich darauf, die Gespräche am 23. Mai in Bagdad fortzusetzen. An der Runde nahm die sogenannte 5+1-Gruppe teil, die aus den fünf Veto-Mächten im UN-Sicherheitsrat und Deutschland besteht.

Kommentare (23)

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15.04.2012, 18:19 Uhr

aber beide Seiten einigten sich darauf, die Gespräche am 23. Mai in Bagdad fortzusetzen.
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Beide Seiten ........ Iran und die 5+1 Staaten ....
Wenn Israel nicht beteiligt ist gibt es keinen Grund für Israel sich daran zu halten .

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15.04.2012, 18:26 Uhr

Netanjahu hat absolut recht !!!
In erster Linie ist hier Israel betroffen ,Israel ist erklärtes Primärziel der Perser . Diese Absichtserklärung ist Literarisch hinterlegt ,es gibt keinen Grund sie nicht ernst zu nehmen .

pendler

15.04.2012, 18:43 Uhr

Mach ein Israeli den Mud aud, lügt er:

Sarkozy nennt Netanjahu einen Lügner



Frankreichs Nicolas Sarkozy (l.) und Barack Obama, USA
Beim G20-Gipfel nannte Frankreichs Präsident Sarkozy seinen israelischen Amtskollegen Netanjahu im vertraulichen Gespräch mit US-Präsident Obama einen Lügner.


Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat in einem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama über den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hergezogen.

Dabei äußerte sich Sarkozy wenig diplomatisch über Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu: „Ich kann ihn nicht mehr sehen, das ist ein Lügner.“ Obama antwortete darauf wenig schmeichelhaft: „Du bist ihn leid, aber ich habe jeden Tag mit ihm zu tun!“, berichteten die französische Zeitung „Le Parisien“ und das Internetmagazin „Arrêt sur images“.

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