Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.12.2012

17:57 Uhr

Neujahrsansprachen

Nichts als die Wahrheit!

Bei ihren Worten zum Neuen Jahr müssen sich die Staats- und Regierungschefs in ein strenges Korsett pressen lassen. Handelsblatt Online hat notiert, was Merkel, Obama & Co. sagen würden - wenn sie nur dürften.

Die Neujahrsansprachen der Politiker sind vorhersehbar. Handelsblatt Online zeigt, wie die Reden lauten würden, wenn Merkel, Obama & Co.

Die Neujahrsansprachen der Politiker sind vorhersehbar. Handelsblatt Online zeigt, wie die Reden lauten würden, wenn Merkel, Obama & Co.

„Ein Jahr tiefgreifender Veränderungen“ nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Jahr 2011 in ihrer Neujahrsansprache im vergangenen Jahr. Es fielen Wörter wie „Schuldenkrise“ und „Europa“. Und um das Volk gleich wieder aufzubauen, flocht sie Begriffe wie „Zuversicht“ und „zusammenwachsen“ in ihre Rede ein. Schöne Worte, würden sie nicht so leer klingen. Denn auch in den vergangenen Jahren sind, wenn auch nicht genau diese, dann doch ganz ähnliche Worte gefallen. Und in diesem Jahr wird das wahrscheinlich nicht anders sein.

Jetzt könnte man sagen: So ist das eben, bei diesen Neujahrsansprachen. Ein weiterer offizieller Termin auf den offiziellen Tagesplänen der Staatsoberhäupter. Kein Platz für Abweichungen vom Zeremoniell, kein Raum für Freiheiten oder gar die Wahrheit, fern ab vom üblichen Protokoll.

Schade eigentlich, findet Handelsblatt Online. Denn was der eine oder andere zu sagen hätte, wenn er könnte, wäre bestimmt erfrischend. Auf jeden Fall aber unterhaltsam. Also haben wir mal notiert, was Merkel, Berlusconi und Co. sagen würden, wenn sie nur dürften.

Kommentare (9)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

WolfThom

30.12.2012, 19:17 Uhr

Mehrheit der britischen Abgeordneten will Glass-Steagall, kein "Ringfencing"

27. Dezember 2012 • 16:07 Uhr


Laut einer Ipsos Mori-Umfrage, so berichtet die Financial Times am 26.12., würden sechs von zehn Abgeordnete in allen britischen Parteien "eine volle Trennung im britischen Bankwesen, die sich an den amerikanischen Glass-Steagall-Reformen in den 1930er Jahren ausrichtet", unterstützen. Die Glass-Steagall-Fraktion sei in der Konservativen Partei mit 66% noch stärker als bei Labour (60%).

Das Ergebnis dieser Umfrfage, so die FT, werde "die liberal-demokratischen Minister in der Regierung stärken, die sich innerhalb der Koalition darum bemühen, Mr. Osbornes Bankenreform schlagkräftiger zu machen." Die FT hat sich mehrfach für die voille Bankentrennung nach Glass-Steagall eingesetzt und das sog. "Ringfencing" der Regierung von David Cameron und seines Schatzkanzlers Osborne, sowie die zahnlosen Vorschläge der Likkanen-Kommission angegriffen.

Ben Page, der die Umfrageagentur leitet, sagte gegenüber der FT, die Abgeordneten seien zwar in vielen Fragen völlig uneinig, einschließlich des Problems, wie die Wirtschaft insgesamt reguliert werden solle. "Aber darin, daß das Privatkundengeschäft vom Investmentbanking getrennt werden soll, stimmen mehr als sechs von zehn Abgeordneten in allen Parteien überein."

Ich_kritisch

30.12.2012, 20:51 Uhr

Meine lieben Mitbürger,

wir sind auf einem guten Weg - zurück in die 20er.
Damals leistete sich jeder der etwas sein wollte seine Hausangestellten. Wir in Deutschland haben durch Steuererleichterungen dafür gesorgt, dass sich die Menschen auch heute wieder Hausangestellte leisten. Dadurch gibt es mehr Arbeitsplätze. Zwar kann niemand von dem Verdienst leben, aber der wird dann aufgestockt Dafür haben wir die untere Mittelschicht, die zahlt die Steuern.
Noch 2 3 Jahre, dann leben wir in Europa wieder in den Sozialklassen wie in den 20ern. Die Sozialversicherungen haben wir bereits gut ausgehöhlt, da wird weiter dran gearbeitet.
und in weiteren 5 Jahren - wenn wir dann in den nächsten 20ern angekommen sind - dann gibt es eine nette Währungsreform und wir machen und auf - zurück ins Mittelalter :-))

truckin24

30.12.2012, 21:40 Uhr

Sämtliche Probleme, Kriege und andere Krisen auf diesem Planeten wurden immer von Politikern und Bankern verursacht und begonnen. Menschen müssen darunter Leiden und sie sind es auch, die all diese Katastrophen beseitigen und wieder für eine lebenswerte Ordnung sorgen. Also, wofür brauchen wir dieses überbezahlte und überflüssige Gesockse?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×