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10.01.2012

21:57 Uhr

New Hampshire

Mitt Romney hat die Nase vorn

Der US-Republikaner Romney baut seine Favoritenrolle im Rennen um die Präsidentschafts-Kandidatur aus. Dagegen muss sich Präsident Obama mit Personalproblemen herumschlagen.

Mitt Romney ist innerhalb der Partei nicht unumstritten. Manchen ist er zu liberal. dapd

Mitt Romney ist innerhalb der Partei nicht unumstritten. Manchen ist er zu liberal.

WashingtonDer US-Republikaner Mitt Romney ist in New Hampshire als klarer Favorit ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei gegangen. Der 64 Jahre alte einstige Gouverneur von Massachusetts, der bereits in Iowa gewonnen hatte, lag in Umfragen vor dem Wahlauftakt am Dienstag um durchschnittlich 18 Prozentpunkte vor dem Zweitplatzierten Ron Paul.

Derweil hat US-Präsident Barack Obama mit Problemen zu kämpfen.

Nur zehn Monate vor der Präsidentenwahl warf William Daley, Stabschef im Weißen Haus, das Handtuch. Obama ließ den Washington-Insider nur höchst ungern ziehen - er war einer seiner engsten Berater. Nachfolger wird der derzeitige Budgetdirektor des Weißen Hauses, Jacob Lew.

Die Vorwahlen im Neuengland-Staat New Hampshire ist die zweite Rund von insgesamt 50 Vorwahlen. „Es sieht so aus, als führt kein Weg an Romney vorbei“, sagte ein Wähler in Manchester. „Trotzdem gebe ich meine Stimme für Santorum ab“, fügte der 71-jährige John Ruggerio hinzu. Santorum, ein strikt konservativer und stark religiös ausgerichteter Bewerber, hatte sich vor einer Woche in Iowa nur knapp mit Platz zwei begnügen müssen - er lag lediglich um acht Stimmen hinter Romney.

In New Hampshire wurde praktisch nur noch über die Höhe des Romney-Sieges gerätselt. Offen war, wer als zweiter ins Ziel kommt. Traditionell wurde die Abstimmung gleich nach Mitternacht in dem kleinen nordöstlichen Bundesstaat im Minidorf Dixville Notch eröffnet. Hier teilten sich Romney und der Exgouverneur von Utah, Jon Huntsman, mit je zwei Stimmen den Sieg, der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul und der frühere Präsident des Abgeordnetenhauses, Newt Gingrich, kamen auf je eine Stimme.

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