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12.07.2012

20:55 Uhr

Niederländischer Zentralbankchef

EZB soll auch kleine Banken kontrollieren

Nach der Meinung von Klaus Knot, Chef der niederländischen Zentralbank, sollten auch regionale Banken durch die EZB kontrolliert werden. Sie seien verantwortlich für die Bankenkrisen in Irland und Spanien, sagte Knot.

Das EZB-Direktorium ist sich uneinig darüber, welche Banken unter die Kontrolle der EZB fallen sollten. dpa

Das EZB-Direktorium ist sich uneinig darüber, welche Banken unter die Kontrolle der EZB fallen sollten.

Hamburg/BerlinDie Europäische Zentralbank (EZB) soll als künftige Bankenaufseherin der Eurozone nach dem Willen des niederländischen Notenbankchefs Klaas Knot auch kleinere Banken kontrollieren. „Schauen wir auf die Bankenkrisen in Irland und Spanien. Globale Großbanken waren dort nicht die Auslöser“, sagte Knot der „Financial Times Deutschland“ (Freitag). „In beiden Ländern gingen die Probleme von den kleineren Regionalbanken aus, man könnte auch sagen, von den stark politisierten Banken. Deshalb geht es am Problem vorbei, wenn wir die Aufsicht auf die Großbanken beschränken.“

EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen und Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny wollen dagegen, dass die Euro-Zentralbank nur die kleine Gruppe der systemrelevanten Geldhäuser kontrollieren soll, schreibt die Zeitung. Frankreichs Notenbankchef Christian Noyer hingegen ist dafür, dass EZB alle Geldhäuser beaufsichtigen soll. Die Bundesbank teilte der Zeitung am Donnerstag mit, man habe sich zu dieser Frage noch keine feste Meinung gebildet.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Mathematiker

12.07.2012, 21:35 Uhr

• Das Desaster ist vollendet, wenn den Banken nicht sofort ein Stopp gesetzt wird

Lesen Sie -lesen sie - lesen sie - lesen sie

Der Ökonomiker fasst in diesen Tagen alle wichtigen Ereignisse der letzten Jahre zusammen.

http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/03/standpunkt-191-update-enteignung.html

http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/stanpunkt-291-derivate-desaster.htmltp://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/standpunkt-300-sinn-lich-okonomenstreit.html

• http://www.heise.de/tp/artikel/37/37234/1.html

• http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/standpunkt-301-nachrichten-ticker-1007.html

• Lesen Sie standpunkt 301 hier ein Auszug
• Kommentar: Nein, es ist eine Bankenkrise mit inkludierter Vertrauenskrise von Bank zu Bank. Die geschilderten Lösungsansätze sind grundsätzlich richtig, aber nur nützlich, wenn vorher die Bankenbilanzen vom Giftmüll befreit, Schattenbanken und Zweckgesellschaften konsolidiert und nicht mehr lebensfähige Banken abgewickelt werden, ohne jede Rücksicht auf Rang und Namen.

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