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16.03.2017

13:40 Uhr

Niederlande-Wahl

Gabriel erwartet Niederlage der Rechtspopulisten in Frankreich

Mark Rutte hat in den Niederlanden den Rechtspopulisten Wilders klar geschlagen. Außenminister Gabriel sieht darin ein „starkes Zeichen“ für Europa und ist sich sicher, dass sich dies in Frankreich wiederholen wird.

Das Ergebnis werde Wirkung über die Niederlande hinaus haben, sagt der Bundesaußenminister. Reuters, Sascha Rheker

Sigmar Gabriel

Das Ergebnis werde Wirkung über die Niederlande hinaus haben, sagt der Bundesaußenminister.

BerlinAußenminister Sigmar Gabriel sieht die Niederlage der Rechtspopulisten bei der Wahl in den Niederlanden als „starkes Zeichen“ für Europa. „Ich bin sicher, das wird sich in Frankreich wiederholen“, sagte Gabriel am Donnerstag in Berlin. Bei den französischen Präsidentschaftswahlen im April und Mai tritt die rechtsextreme und europakritische Marine Le Pen an.

Bei der Wahl am Mittwoch hatte der niederländische Ministerpräsidenten Mark Rutte seinen rechtspopulistischen Herausforderer Geert Wilders klar geschlagen.

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Gabriel sagte, das Ergebnis werde Wirkung weit über die Niederlande hinaus haben. „Ich bin sicher, das wird nicht nur in den Niederlanden mit Respekt und Aufmerksamkeit verfolgt, sondern überall in Europa“, sagte er. „Die Wahlen in den Niederlanden machen wirklich Hoffnung, dass es gelingen kann, dieses Europa nicht nur zusammenzuhalten, sondern auch weiterzuentwickeln und näher an die Bürger zu bringen.“

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

16.03.2017, 14:26 Uhr

Noch vor nicht langer Zeit, war die SPD froh über 19% Umfragewerte zu kommen die Wilders und seine Wähler
geholt haben. Jetzt nur die "Niederlage " von Wilders die ja keine ist bei 19% und zweiten Platz auf Frankreich zu legen, ist typisch SPD. In Holland hat die SPD so schwer verloren und das hatte wohl seinen Grund. Darüber spricht Gabriel aber nicht.

In Frankreich ist die Lage anders und selbst wenn le Pen verliert , man muss sehen das Millionen Menschen hinter den rechten Parteien in Europa stehen und die
werden immer unzufriedener und das wird vermutlich anstecken.

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