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26.09.2015

00:50 Uhr

Nigeria wird systematisch ausgeplündert

Kampfansage an die Korruption

Es verschwindet Öl, es verschwindet Geld, und wer etwas erreichen will, sollte immer ein paar Dollarbündel bereit haben. Muhammadu Buhari will das jetzt ändern. Sonst gibt es kein Geld vom Währungsfonds.

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari vor der UN-Vollversammlung: Kampf der allgegenwärtigen Korruption dpa

Vereinte Nationen: Sustainable Development Summit 2015, New York

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari vor der UN-Vollversammlung: Kampf der allgegenwärtigen Korruption

LagosDer nigerianische Präsident Muhammadu Buhari hat vor den Vereinten Nationen seine Entschlossenheit im Kampf gegen die weit verbreitete Korruption in seinem Land bekräftigt. Seine Regierung ergreife Maßnahmen, um „alle Schlupflöcher“ für Plünderungen aus dem Staatssäckel zuzustopfen, erklärte Buhari am Freitag bei einem UN-Gipfel, auf dem eine ehrgeizige Agenda zur Beseitigung von Hunger und Armut in der Welt bis 2030 beschlossen wurde.

Erst vor kurzem hatte Buhari gemeldet, dass rund 150 Milliarden Dollar (rund 130 Milliarden Euro) im Zuge von Korruption aus den nigerianischen Staatskassen verschwunden seien. Dem Land macht vor allem massiver Öldiebstahl zu schaffen, der zu einer Kapitalflucht aus der größten Volkswirtschaft Afrikas geführt hat.

Zudem kam Buhari auf die Notwendigkeit „effektiver Steuererhebungen“ in seinem Land zu Sprechen. Dies ist auch der Fokus eines gemeinsamen Projekts der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds, mit dem die für die Umsetzung der Entwicklungsziele nötigen Milliardensummen aufgebracht werden sollen.

Von

ap

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