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19.01.2005

16:55 Uhr

Noch 581 vermisste Deutsche

Zahl der Tsunami-Toten steigt auf mehr als 226 000

Mehr als drei Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien hat sich die Zahl der Todesopfer deutlich auf mehr als 226 000 erhöht. Wie das indonesische Gesundheitsministerium mitteilte, stieg die Zahl nach neuen Berichten aus den besonders stark betroffenen Provinzen Aceh und Nordsumatra um etwa 50 000 auf mehr als 160 000 Todesopfer.

BANDA ACEH. Viele Menschen, die zuvor noch als vermisst gegolten hätten, seien nun als tot bestätigt. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf über 226 000. Zuvor war von etwa 175 000 Opfern die Rede gewesen. Nach Behördenangaben wird das genaue Ausmaß der Katastrophe wohl nie exakt ermittelt werden können. Die Zahl der bei der Polizei als vermisst gemeldeten Deutschen sank nach offiziellen Angaben erneut leicht.

Das stärkste Erdbeben seit 40 Jahren hatte am 26. Dezember im Indischen Ozean eine Flutwelle (Tsunami) ausgelöst, die Küstenregionen zahlreicher Länder in Südasien und Ostafrika verwüstete. Am Mittwoch löste ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste zeitweise Furcht vor Tsunamis auf einer Inselgruppe südlich von Tokio aus. Kurz nach ihrer Warnung hoben die Behörden diese aber wieder auf. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind nach wie vor 60 Deutsche als tot identifiziert. Die Zahl der bei der Polizei als vermisst gemeldeten Deutschen sei von 598 auf 581 zurückgegangen.

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