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04.09.2014

17:30 Uhr

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Troika-Gespräche werden in Athen fortgesetzt

Paris, Athen, auf Wiedersehen: Die griechische Regierung und die EU-Troika, werden ihre Gespräche in der griechischen Hauptstadt fortsetzen. In Paris sind die Unterredungen ohne konkretes Ergebnis geblieben.

Es geht weiter: Griechenland und die Troika aus EU-Vertretern, werden ihre Gespräche in Athen fortsetzen. dpa

Es geht weiter: Griechenland und die Troika aus EU-Vertretern, werden ihre Gespräche in Athen fortsetzen.

Paris/AthenGespräche zwischen der griechischen Regierung und Geldgebern des Landes über den Stand der griechischen Sparbemühungen sind in Paris ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Sie seien „konstruktiv“ gewesen und sollen Ende September in Athen fortgesetzt werden, sagte der Vertreter der EU, Declan Costello, am Donnerstag, wie der staatliche griechische Rundfunk berichtete.

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des griechischen Finanzministeriums erfuhr, habe die griechische Seite gegenüber der Troika aus Vertretern der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Position deutlich gemacht: Die Konsolidierungsziele könnten nur mit Wirtschaftswachstum und Steuererleichterungen erzielt werden.

So arbeitet die Troika

Regelmäßige Überprüfung

Die Troika ist eine Gruppe von Experten der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Seit dem Start des ersten Griechenland-Rettungspakets im Frühjahr 2010 überprüft sie alle drei Monate, ob Athen die Spar- und Reformauflagen erfüllt. Die einzelnen Tranchen der Notkredite geben die Eurozone und der IWF nur frei, wenn ihre Fachleute den griechischen Behörden vorher ein ausreichendes Zeugnis ausstellen und die Schuldentragfähigkeit als gesichert beurteilen.

Enge Zusammenarbeit

Die Experten arbeiten mit der Regierung in Athen beim Erstellen der Sparziele zusammen und geben auch Ratschläge zu ihrer Umsetzung.

Kein Geld ohne Zustimmung

Das Troika-Zeugnis ist für Griechenland von existenzieller Bedeutung.

Die Taskforce

Die Troika ist nicht zu verwechseln mit der sogenannten Taskforce. Diese Arbeitsgruppe der EU war im Sommer 2011 parallel zur Troika eingesetzt worden, um die griechische Konjunktur wiederzubeleben. Sie steht unter der Leitung des Deutschen Horst Reichenbach und soll bei der Umsetzung von Strukturreformen helfen, die die Troika Griechenland verschrieben hat.

„Wir haben über alles geredet. Wir sind noch am Anfang (der Unterredungen)“, sagte ein hoher Vertreter des Finanzministeriums.

Von

dpa

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