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05.12.2014

13:54 Uhr

Noch vor Weihnachten

Griechenland hofft auf Einigung mit Geldgebern

Im Streit über den Sparkurs mit den internationalen Geldgebern hofft Griechenland auf eine Einigung – in den nächsten zehn Tagen. Das aktuelle Hilfsprogramm läuft zum Jahresende aus.

In der Euro-Zone steht eine Verlängerung des Griechenland-Rettungsprogramms bis Mitte kommenden Jahres zur Debatte. dpa

In der Euro-Zone steht eine Verlängerung des Griechenland-Rettungsprogramms bis Mitte kommenden Jahres zur Debatte.

AthenNach den jüngsten Verzögerungen rechnet Griechenland in rund zehn Tagen mit einer Einigung im Streit über den Sparkurs mit den internationalen Geldgebern. Er erwarte bis zum 15. Dezember eine vorläufige Vereinbarung mit den Inspektoren von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds, sagte Vize-Regierungschef Evangelos Venizelos am Freitag in Athen. „Die Verhandlungen sind hart und dauern länger, weil es Verhandlungen über den Abschluss des aktuellen Hilfsprogramm sind, das am 31. Dezember ausläuft und zugleich über die Zeit danach“, sagte der Chef der sozialistischen Pasok. Die Gespräche über die letzte Kredittranche sind wegen Unstimmigkeiten über die Haushaltspolitik ins Stocken geraten.

In der Euro-Zone steht deswegen eine Verlängerung des Griechenland-Rettungsprogramms bis Mitte kommenden Jahres zur Debatte. Die Hilfen laufen eigentlich Ende 2014 aus. Doch der Regierung in Athen könnten sechs weitere Monate nahegelegt werden, damit sie die Bedingungen für die Auszahlung der letzten ausstehenden Kredittranche erfüllen kann. Griechenland will nächstes Jahr an die Finanzmärkte zurückkehren und so die bei der Bevölkerung unbeliebten Haushaltskontrollen der sogenannten Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF hinter sich lassen. Die Euro-Partner und der IWF hatten das Schuldenkrisen-Land mit zwei Hilfsprogrammen über 240 Milliarden Euro vor der Staatspleite gerettet.

Von

rtr

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