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23.02.2013

14:33 Uhr

Nordkorea droht USA

"Elendige Vernichtung"

Das Regime von Nordkorea macht immer wieder mit voluminösen Aussagen von sich reden. Jetzt droht das Land den amerikanischen Truppen auf der geteilten Halbinsel "elendige Vernichtung" an. Auslöser sind geplante Manöver.

Militärs und Funktionäre Nordkoreas haben kürzlich erst einen neuerlichen Atomtest gefeiert. Jetzt droht das Regime den USA erneut. dpa

Militärs und Funktionäre Nordkoreas haben kürzlich erst einen neuerlichen Atomtest gefeiert. Jetzt droht das Regime den USA erneut.

SeoulKnapp zwei Wochen nach seinem jüngsten Atomtest hat Nordkorea damit erneut Drohungen gegen die USA ausgestoßen. Konkret stoßen sich die Nordkoreaner an den für März geplanten gemeinsamen Manövern mit der südkoreanischen Armee. Die amtliche Nachrichtenagentur KCNA meldete am Samstag, die entsprechende Botschaft habe der nordkoreanische Chefdelegierte bei der Waffenstillstands-Kommission in Panmunjom dem Oberkommandierenden der US-Truppen in Südkorea, General James Thurman, in einem Telefongespräch übermittelt.

Auch 50 Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen befinden sich die beiden koreanischen Staaten technisch noch immer im Krieg. Direkte Kontakte wie jetzt zwischen dem nordkoreanischen Chefunterhändler Pak Rim-Su zum US-Oberkommandierenden sind selten. Im März sind sowohl eine Stabsübung als auch ein Großmanöver mit mehr als 200.000 Soldaten aus Südkorea und den USA geplant.

Die Spannungen auf der Halbinsel waren nach einem nordkoreanischen Atomtest am 12. Februar eskaliert. Auf einer UN-Abrüstungskonferenz drohte der kommunistisch regierte Norden dem Süden mit der "endgültigen Vernichtung".

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

23.02.2013, 15:14 Uhr

Es nervt...um ehrlich zu sein.
Ich habe ja nichts dagegen wenn Nordkorea meint Atomwaffen besitzen zu müssen, wenn sie versuchen sich gegen die USA zu behaupten und meinetwegen können sie ihr Volk unterdrücken und verhungern lassen. Interessiert mich nicht, gibt andere Probleme um die wir uns kümmern können (Krebs, Aids, Hungersnöte in Afrika, Sozialversorgung in Europa etc.)

Aber dauernd ihre großspurigen leeren Drohungen mit einer Armee die technisch in den 50ern stehen geblieben ist, für Sachen die sie selbst für sich in Anspruch nehmen es tun zu dürfen...das geht mir ziemlich auf den Senkel mit der Zeit.

Ich frage mich was passieren würde wenn "ausversehen" mal ein südkoreanischer Torpedo eines ihrer Schiffe trifft.

Kamich

24.02.2013, 03:22 Uhr

Da fallen mir 2 Sprüche ein : Bellende Hunde beissen nicht.
Allerdings gibts bei den Manövern immer eine gewisse
Unsicherheit : den genauen Grenzverlauf. Beide Koreas
haben in der Vergangenheit sehr kleinkariert diese Unklar-heiten ausgenutzt und provoziert. Es könnte sein, dass
Nordkorea nun etwas mutiger wird, die eigene A-Bombe im
Hinterkopf. Doch lebensmüde sind die auch nicht.
Zweitens : Während die "Guten" warnen, bezeichnet man
das Gleiche bei den "Bösen" als Drohung. In der realen
Welt gibts aber kein gut und böse, sondern nur Interessen.

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