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04.03.2012

10:46 Uhr

Nordkorea

Kim Jong Un setzt Militär in Alarmbereitschaft

Mit einer Massenkundgebung und scharfer Rhetorik haben zehntausend Nordkoreaner gegen die militärische Manöver von Südkorea und den USA protestiert. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un setzt das Land unter höchste Alarmbereitschaft.

Kim Jong Un: Nordkoreas Machthaber fordert höchste Alarmbereitschaft. dapd

Kim Jong Un: Nordkoreas Machthaber fordert höchste Alarmbereitschaft.

Seoul/PjöngjangDas kommunistische Nordkorea hat zehntausende von Soldaten und Zivilisten zu einer Kundgebung gegen die Regierung des südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak mobilisiert. Bei der am Sonntag im staatlichen Fernsehen übertragenen Massenveranstaltung in der Hauptstadt Pjöngjang riefen die Teilnehmer: „Lasst uns Lee Myung Bak zerreißen bis zum Tod!“. Nordkoreas Militärchef Ri Yong Ho verlas eine Erklärung vom Freitag, in der das oberste Truppenkommando mit einem „gnadenlos heiligen Krieg“ gegen Südkorea gedroht hatte.

Bei der Kundgebung auf dem nach dem früheren Staatschef benannten Kim-Il-Sung-Platz wurde auf Plakaten zudem zu „grausamer Bestrafung“ und „tausendfacher Rache“ aufgerufen.

Das Regime in Pjöngjang hatte zuletzt den Ton gegen den Nachbarn angesichts jährlicher Manöver der südkoreanischen Streitkräfte mit den USA verschärft. Die Manöver, die in der vergangenen Woche in Südkorea begonnen haben, bedrohen der nordkoreanischen Militärführung zufolge den Frieden und die Stabilität auf der Halbinsel. Auch hatte die Volksarmee südkoreanische Soldaten beschuldigt, Nordkoreas Führung durch sichtbar ausgestellte anti-nordkoreanische Parolen in Kasernen beleidigt zu haben. Washington und Seoul bezeichneten das Manöver als Routineübung.

Bei einem Besuch der sogenannten demilitarisierten Zone (DMZ) in Panmunjom, an der Grenze zu Südkorea, forderte Machthaber King Jong Un laut Staatsmedien das Militär zu anhaltend höchster Alarmbereitschaft auf. Sie seien „immer mit den Feinden konfrontiert“, erklärte Kim in Panmunjom nach einem Bericht der amtlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA vom Sonntag. Es war, soweit bekannt, der erste Besuch Kims in die entmilitarisierte Zone seit dem Tod seines Vaters Kim Jong Il im Dezember.

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

04.03.2012, 11:49 Uhr

Hat sich dieser Kommunisten-Kim mal gefragt was es für Amerikaner oder Süd-Koreaner in seinem Land zu holen gäbe ? Welche Motive hätten andere Länder ausgerechnet Nordkorea zu erobern ???

Die Sozialisten dieser Welt waren schon immer streitsüchtig , das war bei Hitler so , setzte sich mit Honecker fort und diese Kims reihen sich bei diesen Gewaltverbrechern mit ein . Irgendwie alle kleine Spinner .

bobi

04.03.2012, 12:41 Uhr

Sie sind ein Idiot, ein Dummschwätzer ohne Einsicht und Ausbildung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg#Vorgeschichte
http://en.wikipedia.org/wiki/Bodo_League_massacre
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wars_involving_the_United_States

Ihre Schnapsansichten braucht die Welt wirklich nicht.

Ruestungselite

04.03.2012, 12:45 Uhr

die Waffenindustrie ist noch einer der wenigen Industriezweige die gute Renditen und Wachstum bieten. Sie entwickelt sich innovativ und zukunftsorientiert. Irgendwo muss das doch schließlich auch eingesetzt und getestet werden.

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